Fadenalgen bekämpfen mit AlgoLon – Wie Sie in kurzer Zeit störende Fadenalgen aus Ihrem Gartenteich entfernen – AlgoLon zerstört die Zellstruktur der Fadenalge und unterstützt nebenbei noch den Schlammabbau in Ihrem Gartenteich

Fadenalgen sind ein ständiges Ärgernis für Teichbesitzer. Besonders wenn sich Fadenalgen als "meterlange Schnüre" quer durch den Gartenteich ziehen ist es Zeit einzugreifen.

AlgoLon wurde entwickelt, um Fadenalgen direkt zu bekämpfen und weiteres Fadenalgenwachstum einzudämmen.

Anwendungsgebiete von AlgoLon

AlgoLon ist geeignet zur Beseitigung von Fadenalgen und zur Unterstützung des Abbaus von Abfallprodukten (z. B. Schlamm) in Teichen mit unterschiedlichster Nutzung: Schwimmteiche, Zierteiche, Teiche mit Zierfischen, Koi-Teiche und neu bepflanzte Gewässer. 

Wirkung von AlgoLon im Gartenteich

AlgoLon wirkt durch die schnelle Freisetzung von aktivem Sauerstoff im Wasser. Die sofort einsetzende Oxidation zerstört die Zellstruktur der Fadenalgen. 

Die abgestorbenen Algen können wenige Stunden nach der Anwendung abgekeschert werden. Fadenalgenreste werden im Filter aufgefangen.


Fadenalgenvernichter AlgoLon AlgoLon wurde entwickelt, um Fadenalgen direkt zu bekämpfen und weiteres Fadenalgenwachstum einzudämmen

AlgoLon ist völlig rückstandsfrei abbaubar. Es ist frei von Schwermetallen und organischen Bioziden und reichert sich in Organismen nicht an. 

Um die Wirkung von AlgoLon zu optimieren, sollte die Dosis an einem schönen, sonnigen Tag in den frühen Morgenstunden eingetragen werden.


Vier weitere Vorteile von AlgoLon

  • Der Sauerstoff im AlgoLon sorgt außerdem auch dafür, dass der Schlammabbau am schlechter belüfteten Teichgrund verbessert wird. 

  • Die Aktivität und  Effektivität der Schlamm abbauenden Bakterien wird erhöht, weil ihnen mehr Sauerstoff zur Verfügung steht. 

  • Die  Filterleistung wird durch die Wirkung von AlgoLon unterstützt.

  • Durch die patentierte Wirkstoff-Formel werden  auch die mit den Fadenalgen in Symbiose lebenden Schleimpilze abgetötet. Ohne Bekämpfung der Schleimpilze ist  z. B. das mechanische Ausräumen der Fadenalgen kontraproduktiv. 

Einsatz des Phosphatbinders SeDox nach Anwendung empfehlenswert

AlgoLon ist völlig rückstandsfrei abbaubar. Es ist frei von Schwermetallen und organischen Bioziden und reichert sich in Organismen nicht an. 

Empfehlenswert nach dem Einsatz von AlgoLon ist die Anwendung von SeDox, um die Phosphate, die Hauptursache für den Algenwuchs, zu binden. 

Fadenalgen vernichten innerhalb einer Woche

AlgoLon Fadenalgenvernichter zerstört Fadenalgen innerhalb von 1 Woche!

Sehen Sie selbst:



Fadenalgen im Uferbereich

noch intakte Fadenalgenzellen

Fadenalgen 1 Min. nach
Einsatz von Algolon

5 Min. nach Anwendung ist
die Reaktion in vollem Gange

Fadenalgenzellen 15 Min.
nach der Behandlung

3 Std. nach der Behandlung

24 Std. nach der Behandlung

nach 24 Std. sind die Zellen
bereits stark geschädigt

1 Woche nach der Handlung
sind die Algen komplett zersetzt.
Die Biomasse kann abgesaugt werden

Anwendung von AlgoLon

  • Einsatzzeitpunkt 

    AlgoLon kann, je nach Bedarf, auch mehrfach pro Saison eingesetzt werden.

  • Art der Anwendung

    In Regenwasser und anderen Weichwassern sollte AlgoLon nur nach vorheriger Anwendung von OptiLake angewandt werden. 

    Der pH-Wert darf bei Anwendung nicht höher als 8,5 sein. Ist der pH-Wert höher, sollte zuerst pH-Minus, dann OptiLake, dann AlgoLon eingebracht werden. 

  • Dosierung

    30 g AlgoLon pro 1.000 Liter (1 m³) Teichwasser 

    Am Vormittag gezielt auf Fadenalgennester aufstreuen, bei stärkerer Ausbreitung flächig. Erneute Anwendung frühestens nach 3 Tagen. Der pH-Wert ist zu kontrollieren. 


gartenteich shop gartenshop-online.de AlgoLon gibt es bei den Teichspezialisten von:

www.gartenshop-online.de


Verpackungsgrößen 

Sie erhalten AlgoLon in folgenden Gebindegrößen: 1 kg, 5 kg, 10 kg, 25 kg, 50 kg. Bitte kühl, trocken und frostfrei lagern! Kindersicher aufbewahren! 

Im Frühjahr ausreichend Bakterien ansiedeln

Siedelt man bereits im Frühjahr ausreichend viele Bakterien im Teich an, kann einer Algenmassenentwicklung gezielt vorgebeugt werden. 

Besonders aktive Teichbakterien sind in unserem Produkt ClearLake in hoher Konzentration enthalten. 

Algennährstoff Phosphat aus Wasserkreislauf entfernen

Ursache für Algenmassenentwicklung ist immer ein zu hoher Phosphatgehalt im Wasser. 

Mit SeDox können Sie Phosphat, den wichtigsten Nährstoff im Teichwasser für Algen, nachhaltig binden und damit aus dem Wasserkreislauf entfernen. 

Wir empfehlen daher die Anwendung bereits im Herbst/Winter/Frühjahr und auch unmittelbar nach einer Algenbekämpfung, um den Algennährstoff Phosphat nicht im Wasserkreislauf zu belassen. 

In Gartenteichen ist bereits ab einer Phosphat-Konzentration von 0,035 mg/L mit stark vermehrtem Algenwachstum zu rechnen. 

Der clevere Teichbesitzer beugt diesem Zustand rechtzeitig vor, in dem er der Alge ihren wichtigsten Nährstoff mit dem Phosphatbinder SeDox entzieht. 

Jürgen Saladin 

Verwandte Beiträge: 

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Klarer Gartenteich zum Fünfzigsten – Wie ich den Gartenteich meines Schwagers in wenigen Tagen von Fadenalgen befreit habe

Am 14 Mai kam Karl-Heinz, der Mann meiner Schwester, zu uns ins Geschäft und lud mich und meine Familie zu seinem fünfzigsten Geburtstag in 14 Tagen ein. „Wo feierst du denn?“ fragte ich ihn. „Na bei uns im Garten“, meinte er.

„Ich muss nur noch den Teich etwas sauber machen. Der ist voller Fadenalgen. Das sieht für die Gäste nicht gerade schön aus.“ „Weißt du was?“ – schlug ich ihn vor – „Ich schenke dir zum deinem „Fünfzigsten“ einen klaren Teich. Einverstanden? Klar war Karl-Heinz einverstanden.

Er hatte eine Sorge weniger. Ich hatte zwar das Problem mit dem Geschenk gelöst, musste mich jetzt aber dringend um seinen Gartenteich kümmern. Ob die 14 Tage gereicht haben?

Lesen und sehen Sie, wie ich die Sache angegangen bin und ob ich den gewünschten Erfolg hatte…


Tag 1 – Bestandsaufnahme und Algenwuchs bekämpfen

Der Gartenteich meines Schwagers hat ein Teichwasservolumen von etwa 10000 Litern. Es gibt keinen Fischbesatz. Das Biotop ist sehr großzügig bepflanzt mit vielen unterschiedlichen Teichpflanzen. Es ist keine Filteranlage im Einsatz.

Der Teich ist schon einige Jahre alt und hat sich immer im biologischen Gleichgewicht gehalten. Doch dieses Jahr gab es zum ersten Mal sehr starkes Wachstum von Fadenalgen, die sich an zwei Stellen „breit machten“.

  • im flachen Wasser direkt an den Pflanzen
  • in tieferen Teichzonen an den Teichrändern

gartenteich fadenalgen pflanzzone
Fadenalgennester im flachen Wasser direkt an den Pflanzen


In diesem Frühjahr haben verschiedene Witterungseinflüsse diese Entwicklung in vielen Teichen erst ermöglicht, beziehungsweise noch verstärkt:

  • extreme Trockenheit im April und Mai
  • sehr hohes Aufkommen von Blütenpollen
  • fast schon sommerlich hohe Temperaturen
  • viele, viele klare, sonnenreiche Tage

Geradezu ideale Bedingungen für üppiges Algenwachstum.


gartenteich fadenalgen
Oje!! Extremes Fadenalgenwachstum am Teichrand


Mechanisches Entfernen hat wenig Hoffung auf Erfolg

Ursprünglich wollte mein Schwager Karl-Heinz die Fadenalgen einfach „rausreißen“. Doch damit schafft man sich in der Regel nur neue Probleme.

Zum einen ist es ziemlich mühsam und schwierig in vielen Pflanzbereichen die Fadenalgen zu entfernen, da diese sich regelmäßig sehr hartnäckig an den Pflanzenstielen ansiedeln und „festhalten“. Man schädigt bei dieser Methode zwangsläufig viele Teichpflanzen…

Zum anderen hat das mechanische Entfernen von Fadenalgen wenig Hoffnung auf Erfolg, denn die Fadenalgen leben in einer Symbiose mit Schleimpilzen und Bakterien. Nimmt man die Algen heraus, so bleiben die Symbiosepartner im Teich und wachsen mit den Algenbruchstücken erneut weiter.

Besser ist die gezielte Bekämpfung der Fadenalgen mit dem AlgoLon aus dem Lavaris-Lake-Sortiment. Dabei wird das Produkt auf die Algen gestreut, zersetzt sich dort zu Wasserstoffperoxid und reagiert mit den Algenzellen.


gartenteich faldenalgen nach algolonFadenalgennester in der Pflanzzone direkt nach dem
Bestreuen mit AlgoLon – Reaktion beginnt sofort


Sofort einsetzende Oxidation zerstört Zellstruktur

AlgoLon wirkt durch die schnelle Freisetzung von aktivem Sauerstoff im Wasser. Die sofort einsetzende Oxidation zerstört die Zellstruktur der Fadenalgen.

Durch die patentierte Wirkstoff-Formel werden auch die mit den Fadenalgen in Symbiose lebenden Schleimpilze abgetötet.


gartenteich fadenalgen wirkung von algolonDie Oxidation setzt sofort ein – Luftbläschen steigen noch oben…


Fadenalgen nach wenigen Stunden abkechern

Nach wenigen Stunden sind die Fadenalgen komplett zerstört und treiben nun an der Teichoberfläche. Jetzt ist es wichtig, diese so gut es geht aus dem Teich herauszuholen.


gartenteich fadenalgen  abkechernSorgfältiges Abkechern der abgestorbenen Fadenalgen


Bei diesem Arbeitsschritt ging ich sehr sorgfältig vor. Denn je mehr Biomasse ich aus dem Teich heraus bekam, desto besser. Die Belastung der gesamtem Teichbiologie, die abgestorbenen Fadenalgen zu „verstoffwechseln“, wollte ich möglichst auf das Minimum reduzieren.

Wichtiger Praxistipp:

Die „Behandlung“ der Fadenalgen mit AlgoLon sollte man möglichst vormittags durchführen. Dann hat man noch genügend Zeit die abgestorbene Biomasse am gleichen Tag aus dem Teich zu holen.

Warten Sie auf keinen Fall bis zum nächsten Tag. Über Nacht sinkt der Großteil der abgestorbenen Fadenalgen auf den Teichgrund und ist – wenn überhaupt – ungleich schwerer abzukechern.

Tag 2 – Nachbehandlung Teil 1 mit SeDox und ClearLake

Als ich am nächsten Tag wieder vorbeischaute, sah der Teich meines Schwagers schon wieder viel „freundlicher“ aus.


gartenteich fadenalgen verschwundenDiese Stelle war am Tag zu vor noch voller Fadenalgen…


Jetzt galt es vorzubeugen, um weiteres Fadenalgenwachstum zu verhindern.

Denn Vorsicht:
Fadenalgen haben eine kleine Gemeinheit auf Lager, die viele Teichbesitzer zum Verzweifeln bringt, da Sie dies nicht wissen:

Beim Absterben geben die Fadenalgen das in ihrem Bindegewebe gespeicherte Phosphat wieder an das Teichwasser ab, und legen somit sofort wieder den Grundstein für die nächste Algenplage.

Wichtig ist jetzt die Bindung der Phosphate durch den Phosphatbinder SeDox.


gartenteich fadenalgen sedox und clearlakePulverförmige Teichpflegemittel wie SeDox und ClearLake werden
einfach mit einer kleinen Blumenkelle eingestreut…


Der Phosphatbinder SeDox reagiert 6-8 Wochen lang mit den Phosphaten und wandelt sich in Apatit um, so dass die Phosphate für das Algenwachstum nicht mehr zur Verfügung stehen.

Anschließend gab ich noch eine Dosierung ClearLake in den Teich, um die biologische Selbstreinigungskraft des Teiches zu stärken und den Abbau der am Tag zuvor abgestorbenen Fadenalgen zu forcieren. Alle hatte ich nicht erwischt…

Förderung und Stabilisierung des biologischen Gleichgewichts

Außerdem wollte ich den biologischen Abbau von eingetragenem Laub und abgestorbenen Pflanzen – beides war reichlich am Teichboden
vorhanden – durch die Zugabe von ClearLake aktivieren und das Teichsystem somit langfristig stabilisieren.

ClearLake wirkt gegen Fäulnis und Schadgasbildung im Teich, fördert den Pflanzenwuchs und bewirkt natürlich klares, gesundes Wasser.


gartenteich gegen fadenalgen sedox und clearlake im gartenteichDie Teichoberfläche kurz nach Einbringung von SeDox und
ClearLake. Sieht milchig aus, verschwindet aber nach kurzer Zeit.


Wichtiger Praxistipp:

Pulverförmige Teichpflegemittel kann man komplett an einem Tag in den Teich geben. Ich habe aber mit SeDox und ClearLake einen Tag gewartet. Warum?

Hätte ich diese Mittel zusammen mit dem AlgoLon eingebracht, wäre der Großteil zusammen mit den abgestorbenen Fadenalgen sofort wieder heraus gekechert worden.

Nach der Einbringung von ClearLake und Sedox habe ich das Pulver, das sich auf den Teichpflanzen und auf den Seerosenblättern befand einfach durch vorsichtiges „wackeln, untertauchen oder bespritzen“ entfernt.


Zwischenfazit:

Bis jetzt war ich mit meiner „Geschenkaktion“ zufrieden. Schon nach zwei Tagen hatte ich die Fadenalgen zum größten Teil aus dem Teich und schon erste Vorsorgemaßnahmen getroffen.


Als ich nach fünf Tagen wieder vorbei schaute, sah der Gartenteich von Karl-Heinz schon sehr gut aus. Meine Maßnahmen waren erfolgreich und hatten sich bis jetzt bewährt.


gartenteich fadenalgen algoclear vorbeugung
Am 5- ten Tag sah der Teich meines Schwagers sehr gut aus…


Aber blieb alles so? Es war immer noch reichlich Phospat im Teich. SeDox braucht 6 bis 8 Wochen, bis es voll durchgewirkt hat und den Phosphatanteil im Teichwasser nachhaltig reduziert.

Während dieser Zeit kann es durchaus wieder zu Fadenalgenwachstum kommen. Und die Dinger wachsen und vermehren sich blitzschnell – „quasi über Nacht“ – wir mir viele betroffene Teichreportleser immer wieder berichten.

Um aber den zahlreichen Gästen am 50. ten Geburtstag in ein paar Tagen einen algenfreien Gartenteich zu präsentieren, ging ich jetzt „auf Nummer sicher“ und schob noch eine weitere vorbeugende Maßnahme nach.

Tag 5 +6 – Nachbehandlung Teil 2 AlgoClear zur Vorbeugung

AlgoClear ist ein Spezialwirkstoff gegen Algen. Unter anderem hat es die Fähigkeit – durch einen für das menschliche Auge nicht sichtbaren Farbstoff – den Algen einen wichtigen Bestandteil des Sonnenlichts zu entziehen, den diese für ihr Wachstum benötigen.

Dadurch eignet es sich – neben seiner Hauptaufgabe der Bekämpfung der einzelligen Grünalgen – auch hervorragend zur vorbeugenden Behandlung des Teichwassers gegen Grün-, Blau- und Fadenalgen.


gartenteich fadenalgen algoclear einbringung in gartenteich
Mit einer Gießkanne das verdünnte AlgoClear gut im Teich verteilen…


Um die Wirksamkeit der zuvor in den Teich eingebrachten Pflegemittel SeDox und ClearLake nicht zu beeinträchtigen, sollte man 2-3 Tage mit der Dosierung von AlgoClear warten.

Weitere Steigerung der Effektivität von AlgoClear

Um die Effektivität dieserVorbeugemaßnahme zu steigern wandte ich noch zwei, in der Praxis bewährte Kniffe an:

  • Ich teilte die Dosierung auf zwei Tage auf. Ich brachte also die Hälfte der Dosierung (25 ml/1000l) an Tag 5 ein. Die zweite Hälfte an Tag 6.Dadurch verdoppelte ich die Wirkzeit ohne die Dosierung zu erhöhen. Für einen Teich in diesem Zustand und zur Vorbeugung völlig ausreichend.
  • Ich brachte das AlgoClear immer am frühen Morgen in den Teich ein. Durch den Tagesstoffwechsel der Alge wird mit dieser Maßnahme erreicht, dass die Wirkstoffe ambesten aufgenommen werden.

Wichtiger Praxistipp:

Die ermittelte Menge AlgoClear soll mit der 10-fachen Menge Wasser verdünnt werden. Am besten benutzt man für diesen Schritt eine normale Gießkanne.

Man füllt die Gießkanne mit Teichwasser (kein Leitungswasser!!), gibt das dosierte AlgoClear dazu, mischen und gut verteilt in den Teich einbringen.

Zusatz- Info:
Wird AlgoClear zur akuten Bekämpfung von Grünalgen (grünes Wasser) eingesetzt, ist es sehr empfehlenswert nach zwei bis drei Wochen noch einmal eine Nachdosierung vorzunehmen.

Dadurch wird der Wirkungsgrad noch einmal erhöht und auskeimende Dauerformen werden wirksam bekämpft.


Tag 14 – Fünfzigster Geburtstag von Karl-Heinz

Gut gelaunt ging ich dann auf die Geburtstagsfeier meines Schwagers. Obwohl es in der Zwischenzeit immer sehr heiß war und es nur sehr schöne, sonnenreiche Tage gab, war eigentlich kein weiteres Algenwachstum zu erwarten.


gartenteich ohne fadenalgen teichwasser klar
Mission erfüllt – Der Teich ist klar – Die Feier kann beginnen…


So war es auch. Das Teichwasser war glasklar. Keine Fadenalgen mehr zu sehen. Ich war zufrieden und mein Schwager staunte nicht schlecht.

Wollte er doch ursprünglich die Fadenalgen einfach „rausreißen“, was sehr mühsam ist und wenig Hoffnung auf Erfolg hat.


gartenteich fadenalgen durch algolon und sedox bekaempft
„Schau da unten schimmert das Apatit etwas weißlich…“


SeDox entzieht dem Nahrungsangebot der Algen das Phosphat

Bei einer kurzen Besichtigung machte ich Karl-Heinz auf das weißliche Schimmern am Teichgrund aufmerksam. Es war ihm bis jetzt gar nicht aufgefallen.

„Schau da unten auf dem Grund schimmert es etwas weißlich. Das kommt vom SeDox. Das holt das Phosphat aus dem Wasser, entzieht den Algen diesen wichtigen Nährstoff und wandelt ihn in das unlösliche Mineral Apatit um.

Das ist für die gesamte Teichbiologie vollkommen ungefährlich, aber die Algen haben dann keinen Zugriff mehr. Aber deine Teichpflanzen können das gebundene Phosphat dennoch über die Wurzeln aufnehmen.“

Mein Schwager staunte nicht schlecht. Er kennt zwar jede seiner Teichpflanzen mit Vornamen, aber das war für ihn auch neu…

Antipasti direkt am Gartenteich serviert


gartenteich ohne faldenalgen antipastiAntipasti serviert direkt am klaren Teich


Meine Schwester ergriff die günstige Gelegenheit und servierte die Antipasti für die Geburtstagsgäste direkt am Teichufer mit Blick auf das algenfreie Biotop.

Guten Appetit…


gartenteich fadenalgen sekt
Alles Gute zum Geburtstag…


Die Vorgehensweise in der Übersicht

Zum Abschluss dieser Teichinfo noch einmal meine Vorgehensweise zur Bekämpfung der Fadenalgen in der Übersicht.

  • Tag 1: AlgoLon (30 g/m³/morgens))
  • Tag 2: SeDox (30 g/m³) und ClearLake (50 g/m³)
  • Tag 5: AlgoClear (25 ml/m³/morgens)
  • Tag 6: AlgoClear (25 ml/m³/morgens)

klarer gartenteich Die Party ist in vollem Gange….


Jürgen Saladin www.teichreport.de


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Grünalgen und Fadenalgen im Gartenteich – Wie starke Regenfälle Algenwachstum und Wasserwerte im Gartenteich beeinflussen und welche Mittel gegen Algen jetzt helfen

Thema heute: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen starken Regenfällen und Algenwachstum?

Erinnern wir uns kurz zurück (wenn auch ungern!). Der Mai 2010 war einer der regenreichsten seit über einhundert Jahren. Auch im Juni wurde das Wetter nicht viel besser. Immer wieder starke Regenfälle…

Was hat dies mit Ihrem Gartenteich zu tun? Wie beeinflussen starke Regenfälle die Wasserwerte? Und wieso kann dies zu vermehrtem Algenwachstum führen?

Lesen Sie die folgenden Ausführungen aufmerksam durch und vergleichen Sie, ob auf Ihren Teich der ein oder andere Faktor auch zutreffen könnte.


Punkt 1: Regenwasser ist „weich“

Regenwasser ist mineralienarmes Wasser. Es fehlt die für ein Teichwasser notwendige Menge an z.B. Calciumhydrogencarbonat, Calciumcarbonat und andere wichtige Bestandteile.

In Teichen, die mit Regenwasser gespeist werden, ist erfahrungsgemäß die Karbonathärte sehr niedrig, der KH-Wert liegt meist weit unter 5° dH. Da der KH-Wert auch Auswirkungen auf den pH-Wert hat, kann es in diesen Teichen schnell zu einem gefährlichen Ungleichgewicht kommen.(>> Hintergrund-Infos)

Lesen Sie jetzt gleich den Artikel über die Auswirkungen von pH-Wert Schwankungen auf Teichpflanzen und Fische, sowie auf das Algenwachstum in diesem Teich-Blog. >> zum Artikel hier klicken

Viel Regenwasser macht also das Teichwasser nach und nach immer „weicher“. Algen „lieben“ weiches Wasser, ist es doch für sie das optimale Milieu, um sich zu teilen und sich rasch zu vermehren.

Zudem ist Regenwasser durch die aus der Luft ausgewaschenen Schadstoffe kein sauberes Wasser mehr. Das Problem mit dem „sauren Regen“ kennen Sie sicher auch. Dies kann zu weiterem Nährstoffeintrag (= Nahrung für Algen) führen.


Punkt 2: Starke Regenfälle können zu Nährstoffeintrag durch Einschwemmung über den Teichrand führen

Je nachdem wie der Teichrand gestaltet ist, kann es bei sehr starken oder auch lange anhaltenden Regenfällen zu Einschwemmungen von Wasser und Erdreich über den Teichrand kommen.


Zur Demonstration hier einige Bilder von unserem „Testteich“ von Herrn Suermann aus Heidelberg.

Hier bei einer „Lagebesprechung“ im Frühjahr. Der Teich besteht schon 10 Jahre, wurde aber sich selbst überlassen.

Durch das Einbringen der Teichpflegeprodukte aus dem „Lavaris
Start-Set
“ konnten die lästigen Algenentwicklungen
der letzten Jahre weitest gehend verhindert werden.

Die Teichwasserwerte waren alle im „grünen“ Bereich.

Allerdings machte ich Herrn Suermann schon damals auf eine Problematik aufmerksam, die mit dem Teichrand zusammenhängt.


Die Randgestaltung des Teiches ist sehr ungünstig gestaltet.

Es ist keine Abgrenzung zum umliegenden Erdreich vorhanden.

Die Pflanzen wachsen bis an das Wasser, Wurzeln ragen teilweise in den Teich hinein.

Bei heftigen Regenfällen oder auch bei länger anhaltenden Regenperioden fließt Oberflächenwasser zwangsläufig in den Teich und bringt Phosphate aus dem Erdreich mit ein.

Algenbildung ist die Folge…


Hier ein Bild von dieser Stelle Anfang Juni 2010.

Es bilden sich am Teichrand an diesen Stellen Fadenalgennester.

Kein Wunder. Eine Messung des Phosphatwertes ergab einen Wert von 0,095 mg/l.

Schon ab einem Wert von 0,035 mg/l ist mit vermehrtem Algenwachstum zu rechnen.

Jetzt hilft nur eine Bekämpfung der Fadenalgen mit AlgoLon und eine Dosierung SeDox zur Phosphatbindung.

Je früher, desto besser.

Unglaublich, aber nicht zu widerlegen:

0,3 mg Phosphat pro Liter Wasser kann 250 gr Algenbiomasse erzeugen. 3 mg Phosphat erzeugen somit 2,5 kg Algenbiomasse. Die entstehende Algenbiomasse entspricht also dem 2,5 Millionen-fachen des Eigengewichts des Phosphats!!

Zusatzinfo: SeDox hat eine Wirkzeit von mindestens 6 Wochen. Während dieser Zeit reduziert SeDox den Phosphatgehalt im Wasser auf ein Maß unterhalb des für übermäßiges Algenwachstum entscheidenden Wertes von 0,035 mg/l.

Allerdings ist dies ein biologischer Prozess.

Mit der Einbringung von SeDox in das Teichwasser ist das Phosphat immer noch vorhanden und steht den Algen auch weiterhin zu Verfügung. Es braucht eben seine Zeit bis der Teich „abgemagert“ ist. Bei hohem Phosphatgehalt oder dauernder Zufuhr sollte man nach 6 Wochen wieder nachdosieren.


Punkt 3: Starke und lange anhaltende Regenfälle können zu Nährstoffeintrag durch überhängende Bäume oder Sträucher führen

Dies ist bei dem Teich von Herrn Suermann auch ein Faktor. Aber ich kann Ihnen dies an dem sehr viel größeren Teich (140 m³) von Herrn Tietz aus Rauenberg besser zeigen:


Auf der rechten Seite sehen Sie einen Baum, dessen Äste weit in den Teich hineinragen.

Bei Regenfällen werden nun alle Verunreinigungen, die sich an den Ästen und Blättern angesammelt haben in den Teich gespült (= Phosphateintrag).

Blätter, die unter der Oberfläche sind, faulen ab und werden zu Biomasse. Das ist natürlich nicht optimal, aber Herr Tietz will es so lassen, da es so urwüchsig aussieht.


Im Hintergrund sehen Sie mich bei der Einbringung von Teichpflegemitteln.

Das Teichwasser sieht nach der Einbringung etwas „milchig“ aus. Das ist ganz normal und verschwindet nach ein, zwei Tagen wieder.

Für die Teichbewohner ist dies vollkommen ungefährlich, da es sich um rein biologische Produkte handelt.

Im Gegenteil: natürliche Mechanismen, die in ungeschädigten Gewässern für deren Reinigung und qualitative Stabilität verantwortlich sind und funktionieren, werden wieder in Gang gesetzt.

Der Teich erhält Hilfe zur Selbsthilfe.


Herr Tietz konnte sich anschließend vom hervorragendem Zustand seiner neugierigen Lieblinge überzeugen.

Jürgen Saladin www.teichreport.de

Was tun gegen Fadenalgen im Gartenteich, Koiteich oder Schwimmteich?

Selbst in gepflegten Teichen stören die auf Steinen, Folien und Schläuchen wachsenden Fadenalgen häufig den optischen Eindruck.

Häufige Frage: Was kann ich gegen Fadenalgen tun?  Dieses Info-Video gibt Ihnen die Antwort…


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