Von „Kalle, dem Karpfen“, „politisch Halbgrünen“ und „einer 50 Liter Tonne“

Dies ist ein Gastbeitrag von Teichreportleser Bernd Gollers, vielbeschäftigter „freier Rentner“, wie er sich selbst bezeichnet, seit 20 Jahren Teichbesitzer (Naturteich, ca. 15 m³, kleiner Fischbesatz mit einheimischen Fischen)


Es wird endlich Zeit…. 

… dass ich mal meinen Dank sage !

Bernd Gollers

Liebe Gartenshop-Profis,

jahrelang war mit Beginn der warmen Jahreszeit unser Teich (5 x 6 m, ca. 15 m³ Wasser) nicht nur von Seerosen bedeckt, sondern auch grün. So grün, dass man weder Kalle (unseren fast 15 Jahre alten Karpfen), noch den Boden an den flacheren Stellen des Teiches sehen konnte

Der Teich von Bernd Gollers – Teilansicht

Alles war eine giftgrüne Brühe; es halfen weder Geheimtipps von ‚erfahrenen‘ Teichexperten, noch von politisch Halbgrünen, die das alles als ‚Biomasse‘ verstanden wissen wollten.

Dann habe ich mich intensiv mit Ihrem Teichreport befasst, insbesondere meine ‚Filteranlage‘ (sie besteht aus einem rd. 4 m langen Bachlauf aus 1-Meter-Segmenten, in die unterschiedlich tiefe Mulden eingearbeitet sind und die mir nun hervorragend als Auffangbehälter für Schwebstoffe dienen) sowie einer simplen 50-Liter-Tonne, die lediglich mit einer 2 cm dicken Schaumstoffmatte ausgelegt ist, die ich wöchentlich leicht ausspüle.

klares Wasser – ca 80 cm

Dann habe ich bei Ihnen den Lavaris-Startset bestellt und mich fast grammgenau an die Anweisungen gehalten (was mir manchmal ziemlich schwer fiel, denn in diesem Jahr ließ das Frühjahr – und damit wärmeres Wasser für den wirksamen Einsatz – seeeehr auf sich warten).

Bachlauf (Ausschnitt)

Das Ergebnis ist grandios !

Es ist, als hätte es nie grünes Wasser in unserem Teich gegeben.

Mein Enkelkinder begrüßen Kalle nun persönlich, denn nun können sie ihn in seiner vollen Größe bewundern.

Wir können selbst an der tiefsten Stelle (ca. 1.20 m) bis auf den Grund sehen und sind hellauf begeistert.

Selbst in den letzten sehr heißen Tagen (Wassertemperatur um die 22° C) nicht einmal der Anflug grünen Wassers.

Alles in allem – die Investition hat sich sehr gelohnt und ich kann nur jedem Teichfreund raten, Ihre professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dann klappt’s auch mit dem Wasser 😉

In diesem Sinne nochmals ein herzliches Danke !

Ihr Bernd Gollers


Ich danke Herrn Gollers für die schönen Bilder und seine Erlaubnis, diesen Beitrag in Teichreport’s Blog zu veröffentlichen.

 

Jürgen Saladin www.teichreport.de


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Eine Teichfilteranlage braucht fast jeder Gartenteich – Doch welche Stromkosten fallen an?

Welche Stromkosten muss ich für eine Filteranlage einplanen?

Haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt? Die laufenden Energiekosten einer Teichpumpe oder Filteranlage sollten Sie nicht aus dem Auge verlieren.

Da man die Stromrechnung per Abschlag zahlt und nur einmal im Jahr eine Endabrechnung erhält, ist man sich in der Regel über den Anteil einzelner Stromverbraucher nicht im Klaren. Dabei lässt sich hier einiges einsparen…

Gerade Elektrogeräte, die täglich in Betrieb sind (Glühlampen, Elektroheizung, Fernseher etc.), oder sogar das ganze Jahr ohne Unterbrechung laufen (Kühlschrank), sollte man sorgfältig aussuchen.

Sparen trotz 24 Stunden Dauerbetrieb

Filteranlagen müssen ab einer Wassertemperatur von 10 °C rund um die Uhr laufen, um den Teich im biologischen Gleichgewicht zu halten. Vom Frühjahr bis in den Herbst ohne Unterbrechung. 24 Stunden am Tag.

Pumpen und UVC-Vorfilter verbrauchen somit eine gewisse Menge Strom und tragen ihren Anteil zu Ihrer Stromrechnung bei. Was kostet aber das Ganze jetzt konkret?

Die Kosten sind abhängig von der Leistungsaufnahme einer Pumpe. Die Leistungsaufnahme wird bei jeder Pumpe in Watt angegeben und beziehen sich auf eine Stunde.

1000 Watt sind 1 Kilowatt (kW). 1 kW kostet etwa 16 bis 18 Cent.

Um Ihnen eine Vorstellung von den Größenordnungen zu geben hier drei Beispiele:


Beispiel 1: Ein Teich mit 10 m³ und Koibesatz benötigt für Filterpumpe und UVC-Gerät etwa 170 Watt in der Stunde. Laufzeit des Filters etwa 5000 Stunden.

=> 5000 Std. x 0,17 kW/Std. x 16 Cent = 136 Euro

Beispiel 2: Ein Teich mit 5 m³ und normalem Fischbesatz benötigt für Filterpumpe und UVC-Gerät etwa 70 Watt in der Stunde. Laufzeit des Filters etwa 5000 Stunden.

=> 5000 Std. x 0,07 kW/Std. x 16 Cent = 56 Euro

Beispiel 3: Eine Pumpe für einen Bachlauf mit 30 cm Breite und 1 m Förderhöhe benötigt etwa 50 Watt in der Stunde. Laufzeit der Pumpe etwa 2500 Stunden (nachts aus)

=> 2500 Std. x 0,05 kW/Std. x 16 Cent = 20 Euro


Achten Sie auf den Stromverbrauch!

Bei elektrischen Geräten ist der Stromverbrauch (Leistungsaufnahme in Watt) immer bei der Produktbeschreibung mit angegeben. In unserer täglichen Praxis stellen wir immer wieder fest, dass ungeeignete Pumpen eingesetzt werden.

Ob dies aus Unwissenheit, falscher Beratung oder einen extrem günstigen Einkaufspreis (auf den ersten Blick!) basiert, sei einmal dahingestellt. Spielen wir Beispiel 3 einmal durch mit einer häufig benutzen Tauchdruckpumpe mit 700 Watt:


Beispiel 3: Eine Tauchdruckpumpe oder Gartenpumpe mit 700 Watt Leistungsaufnahme wird für die Speisung des Bachlaufs eingesetzt. Laufzeit der Pumpe etwa 2500 Stunden (nachts aus)

=> 2500 Std. x 0,7 kW/Std. x 16 Cent = 280 Euro


Sehen Sie den Unterschied im Verbrauch? 260 Euro!! Und dies Jahr für Jahr.

Tauchpumpen, Tauchdruckpumpen und Gartenpumpen haben eine Lebenszeit von etwa 3000 Betriebsstunden. Sie sind keine Dauerlaufpumpen und für den Einsatz in einem Gartenteich nicht konzipiert.

Gute Teichpumpen sind für speziell für lange Betriebszeiten bei gleichzeitig extrem niedrigem Stromverbrauch hergestellt.
Gute Hersteller geben bis zu 5 Jahren Garantie (=43200 Stunden).

Praxis-Tipp:
Achten Sie in Zukunft auf den Stromverbrauch Ihrer eingesetzten Teichtechnik.

Jürgen Saladin
www.teichreport.de


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