Grünes Wasser im Gartenteich ärgert viele Teichbesitzer – Schwebealgen, auch Grünalgen genannt sind die Ursache – Hier unsere Empfehlung zur Bekämpfung von Schwebealgen – Genauer Einsatzplan zur Bekämpfung von grünem Wasser in Ihrem Gartenteich oder Schwimmteich

Schwebealgen – auch Grünalgen oder grünes Wasser – sind für viele Teichbesitzer ein großes Problem. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern können die Teichbiologie auch ernsthaft schädigen. 

Das grüne Wasser sieht eigentlich aus wie grün gefärbt, denn dies beruht auf den Schwebealgen. Diese Schwebealgen sind mikroskopisch klein. Man kann Sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen.

Sie führen einfach dazu, daß das Wasser grün wird und man nicht mehr reingucken kann.

Grünes Wasser / Grünalgen / Schwebealgen – Hier wichtige Infos

Wichtige Insider-Informationen zum Verständnis der Schwebealgen-Problematik finden Sie in diesen Blogartikeln:

>> Grünes Wasser im Gartenteich – Hintergrundwissen zum Thema "Grüner Gartenteich"

>> Schwebealgen bekämpfen mit AlgoClear

>> Interview: Ursachen und Bekämpfung von Grünalgen im Gartenteich

>> Wie entstehen Algen im Gartenteich – Ursachen und Gefahren


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Grünes Wasser im Gartenteich durch Schwebealgen


Zusammenfassung – Das sollten Sie wissen und beachten:

Die absterbenden Grünalgen geben das in ihrem Bindegewebe gespeicherte Phosphat wieder an das Teichwasser ab. 

Deshalb sollten Sie bei der Algenbekämpfung immer auch den Phosphatbinder SeDox einsetzen, um der „nächsten Generation von Algen“ die Nahrungsgrundlage zu entziehen

Der Ablauf der Algenbekämpfung sollte wie folgt ablaufen:
[Achtung: vorausgesetzt der pH-Wert ist nicht höher als 8,5]

  • 1. Tag:
    SeDox (30 g/m³) über die ganze Wasserfläche streuen zur Phosphatbindung.

    -> SeDox muss 6-8 Wochen am Boden liegen bleiben! Falls das Pulver im Schwimm­bereich [bei Schwimmteichen] störend wirken sollte, ist es auch möglich, die Gesamt­menge nur im Regenerationsbereich einzusetzen.

    -> Sollten im Teich Störe/Sterlets eingesetzt sein, darf SeDox nur in Bereichen verwendet werden, wo diese Tiere nicht hinkommen!

  • 4. Tag:
    AlgoClear (50 ml/m³, verdünnt 1:10 mit Teichwasser) gleichmäßig im Teich verteilen. UV-Lampe ausschalten!
  • 5. Tag:
    nochmals gleiche Menge AlgoClear einbringen wie am Vortag.

    10-14 Tage später nochmals AlgoClear (50 ml/m³) einsetzen. Sie erhöhen dadurch den Wirkungsgrad und bekämpfen wirkungsvoll aufkeimende Dauerformen.

Dann abwarten, was in den kommenden 2 Wochen passiert. 

Da SeDox eine Wirkzeit von 6-8 Wochen hat und erst am Ende dieser Wirkzeit der Phosphatgehalt auf unter 0,035 mg/l abgesenkt ist, kann es durchaus sein, dass das Algenproblem noch einige Zeit anhält, bis das Wasser von Phosphat ausgemagert ist. 

-> Wichtig ist, nachwachsende Algen auch während der SeDox-Wirkzeit immer zu bekämpfen – wenn nötig sogar 2-3 mal, damit auch die Nährstoffe aus diesen Algen wieder freigesetzt und vom SeDox gebunden werden können.

Falls es einen ständigen Phosphateintrag in den Teich gibt (Fische, Fischfutter, Blütenstaub, Laub, evtl. belastetes Füllwasser o.ä.) kann es auch nötig sein, SeDox nach 8 Wochen noch einmal nachzudosieren.


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Jürgen Saladin