Grünes Wasser im Gartenteich ärgert viele Teichbesitzer – Schwebealgen, auch Grünalgen genannt sind die Ursache – Hier unsere Empfehlung zur Bekämpfung von Schwebealgen – Genauer Einsatzplan zur Bekämpfung von grünem Wasser in Ihrem Gartenteich oder Schwimmteich

Schwebealgen – auch Grünalgen oder grünes Wasser – sind für viele Teichbesitzer ein großes Problem. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern können die Teichbiologie auch ernsthaft schädigen. 

Das grüne Wasser sieht eigentlich aus wie grün gefärbt, denn dies beruht auf den Schwebealgen. Diese Schwebealgen sind mikroskopisch klein. Man kann Sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen.

Sie führen einfach dazu, daß das Wasser grün wird und man nicht mehr reingucken kann.

Grünes Wasser / Grünalgen / Schwebealgen – Hier wichtige Infos

Wichtige Insider-Informationen zum Verständnis der Schwebealgen-Problematik finden Sie in diesen Blogartikeln:

>> Grünes Wasser im Gartenteich – Hintergrundwissen zum Thema "Grüner Gartenteich"

>> Schwebealgen bekämpfen mit AlgoClear

>> Interview: Ursachen und Bekämpfung von Grünalgen im Gartenteich

>> Wie entstehen Algen im Gartenteich – Ursachen und Gefahren


schwebealgen ergeben grünes wasser im gartenteich
Grünes Wasser im Gartenteich durch Schwebealgen


Zusammenfassung – Das sollten Sie wissen und beachten:

Die absterbenden Grünalgen geben das in ihrem Bindegewebe gespeicherte Phosphat wieder an das Teichwasser ab. 

Deshalb sollten Sie bei der Algenbekämpfung immer auch den Phosphatbinder SeDox einsetzen, um der „nächsten Generation von Algen“ die Nahrungsgrundlage zu entziehen

Der Ablauf der Algenbekämpfung sollte wie folgt ablaufen:
[Achtung: vorausgesetzt der pH-Wert ist nicht höher als 8,5]

  • 1. Tag:
    SeDox (30 g/m³) über die ganze Wasserfläche streuen zur Phosphatbindung.

    -> SeDox muss 6-8 Wochen am Boden liegen bleiben! Falls das Pulver im Schwimm­bereich [bei Schwimmteichen] störend wirken sollte, ist es auch möglich, die Gesamt­menge nur im Regenerationsbereich einzusetzen.

    -> Sollten im Teich Störe/Sterlets eingesetzt sein, darf SeDox nur in Bereichen verwendet werden, wo diese Tiere nicht hinkommen!

  • 4. Tag:
    AlgoClear (50 ml/m³, verdünnt 1:10 mit Teichwasser) gleichmäßig im Teich verteilen. UV-Lampe ausschalten!
  • 5. Tag:
    nochmals gleiche Menge AlgoClear einbringen wie am Vortag.

    10-14 Tage später nochmals AlgoClear (50 ml/m³) einsetzen. Sie erhöhen dadurch den Wirkungsgrad und bekämpfen wirkungsvoll aufkeimende Dauerformen.

Dann abwarten, was in den kommenden 2 Wochen passiert. 

Da SeDox eine Wirkzeit von 6-8 Wochen hat und erst am Ende dieser Wirkzeit der Phosphatgehalt auf unter 0,035 mg/l abgesenkt ist, kann es durchaus sein, dass das Algenproblem noch einige Zeit anhält, bis das Wasser von Phosphat ausgemagert ist. 

-> Wichtig ist, nachwachsende Algen auch während der SeDox-Wirkzeit immer zu bekämpfen – wenn nötig sogar 2-3 mal, damit auch die Nährstoffe aus diesen Algen wieder freigesetzt und vom SeDox gebunden werden können.

Falls es einen ständigen Phosphateintrag in den Teich gibt (Fische, Fischfutter, Blütenstaub, Laub, evtl. belastetes Füllwasser o.ä.) kann es auch nötig sein, SeDox nach 8 Wochen noch einmal nachzudosieren.


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Jürgen Saladin

Was tun gegen Algen? AlgoClear der Spezialwirkstoff gegen Algen hilft insbesondere gegen Grünalgen – also gegen grünes Wasser – beugt aber auch dem Algenwuchs von Fadenalgen und Blaualgen vor

AlgoClear wurde entwickelt, um Massenentwicklungen und die einseitige Vermehrung von Algen – insbesondere Grünalgen und Fadenalgen – in Zierteichen, Gartenteichen und Biotopen einzudämmen

Anwendungsgebiete von AlgoClear

Insbesondere bei der Vermehrung von einzelligen Grünalgen (das Wasser weist eine grüne Färbung auf) und Fadenalgen (das dagegen schneller wirkende Produkt wäre AlgoLon®), sowie bei der vorbeugenden Behandlung und Unterdrückung von Blaualgen erzielen Sie mit dem flüssigen Biozid AlgoClear ausgezeichnete Erfolge. 

Massive Vermehrungen von Algen zeigen eine Störung des biologischen Gleichgewichtes an. 

Ursache für diese Fehlentwicklung ist häufig ein zu hoher Nährstoffgehalt, bei dem ansonsten ungiftige Stoffe wie Phosphat und Nitrat zu starker Algenentwicklung und am Ende zu ungünstigen Umweltbedingungen sowie zum Tod von Pflanzen und Fischen führen können. 

Achtung bei zu hohem Phospateintrag

Wird ständig ein hoher Gehalt an Phosphat und Stickstoff nachgeliefert, kann dies auch durch AlgoClear nicht immer hinreichend ausgeglichen werden.

Dann hilft nur eine konsequente Verminderung der Nährstoffzufuhr, mit anderen Worten: eine Phosphatreduzierung. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall den Einsatz unseres Produktes SeDox. 

Wirkung von AlgoClear im Gartenteich

AlgoClear tötet Algen nicht mit der „chemischen Keule“ ab. 

AlgoClear reduziert das Algenwachstum dadurch, dass ein für das menschliche Auge nicht sichtbarer Farbstoff den Algen einen wichtigen Bestandteil des Sonnenlichts entzieht. 


Algenvernichter AlgoClear SeDox AlgoClear wurde entwickelt, um Massenentwicklungen und die einseitige Vermehrung von Algen – insbesondere Grünalgen und Fadenalgen – in Zierteichen, Gartenteichen und Biotopen einzudämmen

AlgoClear lässt durch den Licht- als auch den Nährstoffentzug Algen langsam verhungern, wodurch die Belastung für den Teich  geringer ist als bei einem schnellen Abtöten.

Um die Wirkung von AlgoClear zu optimieren, kann die Dosis geteilt und an zwei aufeinander folgenden Tagen ins Gewässer eingebracht werden.


Algen "verhungern" langsam

Ein anderer Wirkstoff sorgt dafür, dass Algen die benötigten Nährstoffe nicht mehr aufnehmen können. Durch den Licht- als auch den Nährstoffentzug verhungern die Algen langsam, wodurch die Belastung für den Teich  geringer ist als bei einem schnellen Abtöten. 

Dies begünstigt das biologische Gleichgewicht Ihres Gartenteiches, weil AlgoClear die schädlichen Auswirkungen des Algenstoffwechsels durch Einsatz einer intelligenten Wirkstoffkombination unterbindet. 

Schädliche pH-Wert-Schwankungen werden vermieden

Ein übermäßiger Verbrauch an Karbonathärte bei einer hohen Algenbelastung wird gestoppt und hohe pH-Wert-Schwankungen werden vermieden. 

Bei regelmäßiger Anwendung von AlgoClear wird einem erneuten Algenwachstum effektiv vorgebeugt und die Voraussetzung für ein gesundes biologisches Gleichgewicht im Gewässer geschaffen.

Anwendung von AlgoClear

  • Optimaler Einsatzzeitpunkt 

    AlgoClear ist am wirkungsvollsten, wenn es bereits im Anfangsstadium der Algenentwicklung eingesetzt wird. Algenblüten treten meistens im Frühjahr auf. 

    Zusätzlich kann es nötig sein, im Sommer und im Herbst nachzudosieren. AlgoClear sollte am Morgen eingesetzt werden, da durch den Tagesstoffwechsel der Algen die Wirkstoffe dann am besten aufgenommen werden. 

  • Art der Anwendung

    Die ermittelte Menge AlgoClear mit der ca. 10-fachen Menge Wasser verdünnen und gut verteilt in den Teich einbringen. 

    Um die Wirkung zu optimieren, kann die Dosis geteilt und an zwei aufeinander folgenden Tagen ins Gewässer eingebracht werden. 

  • Dosierung

    Im Anfangsstadium der Algenentwicklung sowie zur vorbeugenden Behandlung: 50 ml AlgoClear auf 1.000 Liter (= 1 m³) Teichwasser. 


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Beachten Sie bitte folgende Anwendungshinweise zu AlgoClear

  • Mit Nachdosierung den Wirkungsgrad erhöhen

    Wir empfehlen eine Nachdosierung zwei bis drei Wochen später (50 ml AlgoClear auf 1.000 Liter Teichwasser), um den Wirkungsgrad zu erhöhen und auskeimende Dauerformen zu bekämpfen. 

  • Bei starkem Algenbefall

    Bei starkem Algenbefall ist es ratsam, an 2 aufeinander folgenden Tagen je 50 ml/m³ zu dosieren.

  • Dosierung bei Blaualgen 

    Bei Befall mit Blaualgen ist eine besondere Dosierung notwendig: Behandeln Sie Ihr Teichwasser an fünf aufeinander
    folgenden Tagen mit je einem Fünftel der Normaldosierung (10 ml auf 1.000 Liter Wasser). 

  • Wechselwirkung mit anderen Produkten 

    Aus dem Lavaris Lake Pflege-Programm: Pulverförmige Teichbehandlungsmittel aus dem Lavaris Lake Pflege-Programm sollten nach Möglichkeit vor Verwendung von AlgoClear eingesetzt werden, da bei Zugabe direkt nach 
    AlgoClear dessen Wirksamkeit herabgesetzt werden kann. 

    Bei einer Zugabe nach AlgoClear empfiehlt sich eine Wartezeit von mind. 48 Stunden. 

    Andere Teichbehandlungsmittel: Die vorherige Anwendung von Torf, Stroh, Strohextrakten, Huminstoffen und ähnlichem mindert die Wirksamkeit von AlgoClear und kann unter Umständen zu einer Trübung und Braunfärbung des Wassers führen.

  • Einschränkung der Wirkung 

    Bei pH-Werten des Teichwassers über pH 8,5 ist die Wirksamkeit von AlgoClear herabgesetzt. 

    Darum sollten Sie in diesem Fall den pH-Wert vor Anwendung von AlgoClear mit OptiLake aus dem Lavaris Lake Pflege-Programm senken (bei pH > 9 vor OptiLake erst pH-Minus einsetzen). 

    Wir empfehlen Ihnen, den pH- und KH-Wert sowie den Nitritgehalt regelmäßig zu überprüfen. 

  • Wirkung auf Lebewesen 

    Nur bei vielfacher Überdosierung von AlgoClear kann es zu Schädigungen von Tieren und Pflanzen im Teich kommen! 

    In diesem Fall bewirkt die Zugabe von OptiLake eine weitgehende Neutralisierung der Wirkstoffe in AlgoClear. 

    Fische müssen während der Behandlung nicht aus dem Wasser genommen werden. Das Teichwasser eignet sich auch nach der Behandlung mit AlgoClear zum Gießen im Garten. 

  • Verpackungsgrößen 

    Sie erhalten AlgoClear in folgenden Gebindegrößen: 1 Ltr., 5 Ltr., 10 Ltr., 50 Ltr. und 100 Ltr. Bitte kühl, trocken und frostfrei lagern! Kindersicher aufbewahren!

Weitere Tipps aus der Gartenteich-Praxis

Einige Blaualgenarten setzen beim Absterben Giftstoffe frei, die erhebliche Wirkung auf Lebewesen haben können. 

Wir raten daher bei Blaualgenbefall und auch im Zweifelsfall, die besondere Dosierung zu beachten. 

Im Frühjahr ausreichend Bakterien ansiedeln

Siedelt man bereits im Frühjahr ausreichend viele Bakterien im Teich an, kann einer Algenmassenentwicklung gezielt vorgebeugt werden. 

Besonders aktive Teichbakterien sind in unserem Produkt ClearLake in hoher Konzentration enthalten. 

Algennährstoff Phosphat aus Wasserkreislauf entfernen

Ursache für Algenmassenentwicklung ist immer ein zu hoher Phosphatgehalt im Wasser. 

Mit SeDox können Sie Phosphat, den wichtigsten Nährstoff im Teichwasser für Algen, nachhaltig binden und damit aus dem Wasserkreislauf entfernen. 

Wir empfehlen daher die Anwendung bereits im Herbst/Winter/Frühjahr und auch unmittelbar nach einer Algenbekämpfung, um den Algennährstoff Phosphat nicht im Wasserkreislauf zu belassen. 

In Gartenteichen ist bereits ab einer Phosphat-Konzentration von 0,035 mg/L mit stark vermehrtem Algenwachstum zu rechnen. 

Der clevere Teichbesitzer beugt diesem Zustand rechtzeitig vor, in dem er der Alge ihren wichtigsten Nährstoff mit dem Phosphatbinder SeDox entzieht. 

Jürgen Saladin 

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>> SeDox – Algenvorbeugung durch Phosphatbindung
>> So vermeiden Sie eine Algenplage im Frühjahr in Ihrem Gartenteich 
>> Ursachen und Gefahren starker Algenbildung

Oase Testcenter – Blick hinter die Kulissen – Interview mit Director Marketing Frau Birgit Scheidler direkt in der Oase Testanlage in Hörstel

In der Oase Testanlage im Stammwerk der Oase GmbH in Hörstel wird die komplette Teichtechnik auf Herz und Nieren geprüft. Hier ein Blick „Hinter die Kulissen“ …

Oase TV Reporter Daniel Schulze Niehoff führt dieses Interview mit Director Marketing Oase Frau Birgit Scheidler direkt im Test-Center der Oase GmbH in Höstel-Riesenbeck.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Oase TV:
Wir befinden uns hier in der Oase Testanlage. Erklären Sie doch einmal etwas mehr dazu.

Antwort Frau Birgit Scheidler:
Ja, hier in der Testanlage werden unsere Produkte getestet in unterschiedlichen Jahreszeiten und auch in unterschiedlichen Situationen, um sicher zu stellen, daß Qualität und Funktionalität der Produkte absolut in Ordnung sind.


interview oase tv gartenteich testcenter oase gmbh hoerstel
Director Marketing Oase Frau Birgit Scheidler im Interview


Frage Oase TV:
Und die Oase Filter wirken sich auch direkt auf die Schwebealgen aus?

Antwort Frau Birgit Scheidler:
Ganz genau. Mit unseren Filtern verhindern wir, daß genau solche Situationen wie hier entstehen – ganz stark grünes Wasser mit sehr vielen Schwebealgen.

Insbesondere in den wärmeren Jahreszeiten, wenn kein Filter an den Teich angeschlossen ist, entsteht dieses grüne Wasser – sprich diese Schwebealgen.

Sie tragen letztendlich dazu bei, daß man Fische und Pflanzen nicht mehr sehen kann. Dies ist natürlich ein großes Ärgernis des Teichbesitzers.

Insofern gehört ein guter Filter an jeden Gartenteich. Wir wollen sich stellen, daß der Endverbraucher zu jeder Zeit Freude an seinem Teich und entsprechend schönem Wasser hat.

Oase TV:
Vielen Dank Frau Birgit Scheidler


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Viele Produkte werden im Dauertest ständig überprüft…


Jürgen Saladin

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Grünes Wasser im Gartenteich – Diplom Biologe Dr. Rehms mit Hintergrundwissen zum Thema „Grüner Gartenteich“ direkt aus dem Testcenter der Oase GmbH in Hörstel – Stichwort: Schwebealgen

Diplom-Biologe Dr. Herbert Rehms – Experte für Mikrobiologie, Biochemie und Wasseranalytik – gibt in diesem Experteninterview von Oase TV einen umfassenden Überblick über die Problematik von grünem Wasser in einem Gartenteich.

Insbesondere erklärt er Ursachen und Gefahren von grünem Wasser im Teich.

Oase TV Reporter Daniel Schulze Niehoff führt dieses Interview mit Dr. Rehms direkt im Test-Center der Oase GmbH in Höstel-Riesenbeck.



Dr. Herbert Rehms ist Diplom Biologe und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit den Grundlagen der Teichbiologie.

Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Oase TV:
Das Phänomen Grünes Wasser erhält stets besondere Aufmerksamkeit. Warum, Herr Rehms?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja, grünes Wasser ist das, was den Teichbesitzer stört. Der Teichbesitzer möchte einen klaren Teich mit gesunden Fischen.

Diese Fische will er auch jederzeit sehen können. Wenn er dann – wie hier – eine grüne Brühe vor sich sieht, in der die Fische nur dann zum Vorschein kommen, wenn er sie gerade füttert, ist er natürlich unzufrieden.

Das grüne Wasser sieht eigentlich aus wie grün gefärbt, denn dies beruht auf den Schwebealgen. Diese Schwebealgen sind mikroskopisch klein. Man kann Sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen.

Sie führen einfach dazu, daß das Wasser grün wird und man nicht mehr reingucken kann.


interview oase tv gruenes wasser im gartenteich
Grünes Wasser im Gartenteich – Nein danke!


Frage Oase TV:
Was passiert denn mit der Teichbiologie, wenn die Schwebealgen überhand nehmen?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Wenn die Schwebealgen sich explosionsartig vermehren – man nennt das „Algenblüte“ – dann kommt es dazu, daß diese Vermehrung auf Kosten anderer Teichorganismen geht.

Es werden Ressourcen verbraucht, wie zum Beispiel Sauerstoff in der Nacht. Dies kann letztendlich dazu führen, daß ein Teich völlig umkippt.

Allerdings nur in den Fällen, in denen keine ausreichende Belüftung, Wasserumwälzung oder Filtertechnik installiert ist.

Deswegen gehört an jeden Gartenteich, der stabil sein soll auch eine Filteranlage mit einer entsprechenden Umwälzpumpe.


interview oase tv gruenes wasser im gartenteich
Schwebealgenblüte ist schon weit fortgeschritten


Frage Oase TV:
Was sind denn die ersten Anzeichen für den Befall eines Gartenteiches mit Schwebealgen?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Für die Massenvermehrung von Schwebealgen gibt es eigentlich kein Frühwarnsystem. Wir können uns dies aber einmal genauer angucken.

Wir haben jetzt hier einen Teich mit einer grünen Suppe. Da ist die Schwebealgenblüte schon sehr weit fortgeschritten. Das Wasser ist grasgrün.

Man sieht aber überhaupt keine einzelnen Organismen, die sich irgendwie bewegen würden – auch wenn man sehr genau hinguckt.

Das heißt: Die Schwebealgen sind wirklich mikroskopisch klein und werden auch mit dem Wasser bewegt.

Deswegen kann man die Schwebealgen mit moderner Filtertechnik auch hervorragend heraus filtern und auf einem gesunden Niveau halten.


interview oase tv gruenes wasser aus dem gartenteich im glas
Schwebealgen sind mikroskopisch klein


Oase TV:
Das war doch sehr deutlich. Vielen Dank Herr Dr. Rehms

Jürgen Saladin

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Algen im Gartenteich – Ursachen und Bekämpfung von Fadenalgen und Schwebealgen im Gartenteich – Oase TV Experteninterview mit Tipps gegen grünes Wasser im Teich

Diplom-Biologe Dr. Herbert Rehms – Experte für Mikrobiologie, Biochemie und Wasseranalytik – gibt in diesem Experteninterview von Oase TV einen umfassenden Überblick über die Problematik von Fadenalgen, Grünalgen und Schwebealgen.

Insbesondere erklärt er, wie Sie, als engagierter Teichbesitzer Ihren Gartenteich vor der unerwünschten Massenvermehrung von Fadenalgen, Schwebe- und Grünalgen schützen können.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Frau Fischer:
Mit welcher Art von Algen muß ich in der Regel in meinem Gartenteich rechnen?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja, welche Art von Algen kann ich zwei Worten nicht beantworten, denn es gibt tausende verschiedener Arten von Algen, je nach Wasserzusammensetzung und Wasserqualität, die da entsprechend vorkommen.

Generell kann man die Algen einteilen in zwei große Gruppen. Das erste sind die Schwebealgen. Das sind mikroskopisch kleine Algen, die entsprechend ihrem Namen frei im Wasser schweben. Die sieht man gar nicht mit bloßen Auge.

Die führen nur dazu, daß das Wasser grasgrün wird und man die Fische letztendlich nicht mehr sehen kann.

Die zweite Gruppe sind die Fadenalgen. Die Fadenalgen wachsen auf festen Sedimenten, auf Steinen, auf Schläuchen, auf der Teichfolie und fallen dann dadurch auf, dass sie als meterlange Schnüre quer durch den Teich gehen und sich dadurch immer wieder den Unmut der Teichbesitzer zu ziehen.

Frage Frau Fischer:
Bei der Anlage eines Teiches ist die Planung sehr, sehr wichtig – insbesondere die Lage des Gartenteiches. Was heißt dies im Hinblick auf Algen?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Algen sind Sonnenkinder. Je mehr Sonne ein Teich abbekommt, um so mehr können Algen wachsen. Algen wachsen mit Sonnenenergie, deshalb ist es wichtig, den Teich halbschattig anzulegen.

Eine gewisse Besonnung ist notwendig, damit das Wasser etwas wärmer wird und es den anderen Tieren auch gut geht – aber zuviel führt eben zu extensivem Algenwachtum.

Gleichzeitig sollte aber auch vermieden werden den Gartenteich unter großen Bäumen anzulegen, die als Schattenspender dienen sollen. Hier könnte viel Laub in den Teich fallen und das führt dann wiederum zu Nährstoffproblemen.

Wichtig ist aber auch, daß der Teich ausreichend tief angelegt wird. Am besten mit einer Tiefe von 1,5 Meter bis 2 Meter, weil nur dann das Wasservolumen so groß ist, daß das Teichwasser sich nicht übermäßig erwärmt und auch wirklich ein biologisches Gleichgewicht ausbilden kann.


interview oase tv algen im gartenteich teichbild klares wasser
So soll es sein: klares Wasser ohne Algen


Frage Frau Fischer:
Welche weiteren Fehler lassen sich denn vermeiden?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja wichtigste ist eigentlich, daß vermieden wird, daß Wasser von außen in den Teich reinfließt. Der häufigste Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist, daß der Teich an der tiefsten Stelle des Gartens angelegt wird – mitten im Rasen beispielsweise.

Ist der Teich fertiggestellt und eingerichtet, wird der umliegende Rasen entsprechend gedüngt. Diese Dünger sind wasserlöslich und beim nächsten Regenschauer kommt der ganze Dünger von oben in den Teich rein.

Die Algen benötigen die selben Nährstoffe, wie das Gras des Rasens und ruckzuck ist der Teich so grün, wie der Teichbesitzer seinen Rasen gerne hätte.

Frage Frau Fischer:
Von welcher Art von Teichen sprechen wir hier. Geht es um Teiche mit Fischbesatz, ohne Fischbesatz oder um beide Arten?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Nun – das sind generelle Probleme, unabhängig ob Fischbesatz drin ist oder nicht. Aber bei Fischbesatz muß man natürlich beachten, daß man eine Vorsorgepflicht hat für die Fische.

Die Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Dadurch, daß Fische den Teich durch ihre Ausscheidungen und das Futter entsprechend belasten und ständig Sauerstoff benötigen ist es ganz wichtig, daß Fische in einem Teich gehalten werden, wo Sauerstoffzufuhr durch eine entsprechende Wasserumwälzung und Filtertechnik 24 Stunden am Tag gewährleistet ist.


interview oase tv algen im gartenteich
Dipl. Biologe Dr. Rehms im Interview bei Oase TV


Frage Frau Fischer:
Sie haben jetzt einige präventive Maßnahmen genannt. Aber stellen wir uns einmal vor, ich gehe in meinen Garten, schau auf meinen Teich – und da sind sie schon, die Algen. Was tue ich denn dann?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Wenn die Algen anfangen mich zu stören, bin ich zur Handlung gezwungen. Das erste bei grünem Teichwasser ist die Installation einer entsprechenden Filteranlage. Damit lassen sich Schwebealgen heute problemlos im Griff behalten.

Das zweite Problem sind die Fadenalgen. Die kommen sozusagen als Folge einer vernünftigen Filtertechnik. Fadenalgen brauchen eine gute Wasserqualität und klares Wasser, um wachsen zu können.

Aber Sie führen dadurch, daß sie optisch so unschön aussehen und als meterlange Schnüre quer durch den Teich gehen, einfach dazu, daß man sie nicht haben will.

Dann bleibt nur die Fadenalgen mechanisch abfischen oder durch Einsatz entsprechender Biozide dieses Algen zu bekämpfen. Es gibt Produkte mit Aktiv-Sauerstoff, die sehr schonend die Fadenalgen abtöten.

Es gibt allerdings auch Produkte, die Schwermetalle enthalten, wie zum Beispiel Kupfersulfad, die neben den Algen auch die Filterbiologie abtöten können. Diese Produkte sollte man nicht einsetzen.

Frage Frau Fischer:
Wenn ich mich entschieden habe zu Handeln. Heißt dann „Einmal entfernt – immer entfernt“ – oder muss ich dann mehrmals ran?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Das trifft zu auf die Schwebealgen. Wenn ich eine vernünftige Filteranlage installiert habe, kann ich die Schwebealgen immer auf einem Niveau halten, wo sie nicht stören.

Das trifft nicht zu auf die Fadenalgen. Die Fadenalgen wachsen grundsätzlich da, wo Nährstoffe vorhanden sind.

Das ist wie Unkraut jäten im Garten – wenn es zu viel wird, muss ich da ran und die Fadenalgen wieder entfernen.

Frage Frau Fischer:
Das heißt: Man muss Einiges bedenken, man muss Einiges tun – aber es ist kein unlösbares Problem?

Antwort Dr. Herbert Rehms:

Nein – ein Teich ist eigentlich ein ständiger Quell der Freude. Man muss sich ab und an auch ein bisschen darum kümmern…

Jürgen Saladin

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So vermeiden Sie Algenblüten im Gartenteich – Teichreport special neu überarbeitet mit vielen Erfahrungsberichten von Teichbesitzern

Fadenalgen, Schwebealgen und Teichschlamm, also grünes Teichwasser und Schlamm auf dem Teichboden sind für viele Teichbesitzer das größte Problem in den ersten wärmeren Wochen des beginnenden Frühjahrs.

Erfahren Sie in diesem Report:

  • welche kleinen „Gemeinheiten“ die Algen auf Lager haben – die meisten Teichbesitzer wissen dies einfach nicht
  • wie Sie mit einem kleinen Trick die Grünalgen und Fadenalgen austricksen
  • wie Sie damit unerwünschte Massenvermehrungen in Ihrem Gartenteich verhindern

>> Blick hinter die Kulissen – Teichreport special „Algen“ neu überarbeitet

Der Teichreport special „So vermeiden Sie Algenblüten im Gartenteich“ wurde neu überarbeitet und um über 20 Seiten erweitert.

Wie Sie Massenvermehrungen von Grün- und Fadenalgen in Ihrem Teich verhindern können! 

71 Seiten – Gratis zum Download

erweitert um 20 Seiten

…inkl. vieler Erfahrungsberichte von Teichreportlesern.


Neu: Erfahrungsberichte von Teichbesitzern

Neu ist das Kapitel 7 „Erfahrungsberichte“ mit ausführlichen und aussagekräftigen Berichten und Bildern von Teichreportlesern, die die empfohlenen Tipps und Ratschläge umgesetzt haben.

So schrieb uns beispielsweise Frau Kinne aus Potsdam und schickte eine ganze Reihe von wunderschönen Bildern Ihres Gartenteichs mit, die Sie auf Seite 58 und 59 anschauen können:

„…und noch was, mein Teich ist nach der Behandlung mit den Lavaris-Produkten einfach klasse. 

Das Wasser ist klar, es ist nicht mehr braun, keine Algen. Ich habe es schon vielen Teichbesitzern weiter empfohlen!“


Hier ein Statement von Teichreportleser Bernd Gollers, vielbeschäftigter „freier Rentner“, wie er sich selbst bezeichnet, seit 20 Jahren Teichbesitzer (Naturteich, ca. 15 m³, kleiner Fischbesatz mit einheimischen Fischen):

„Dann habe ich bei Ihnen den Lavaris-Startset bestellt und mich fast grammgenau an die Anweisungen gehalten.

Was mir manchmal ziemlich schwer fiel, denn in diesem Jahr ließ das Frühjahr – und damit wärmeres Wasser für den wirksamen Einsatz – seeeehr auf sich warten.

Das Ergebnis ist grandios !

Es ist, als hätte es nie grünes Wasser in unserem Teich gegeben“


Was glauben Sie ist Ihr größtes Problem mit Ihrem Teich?

In der laufenden Umfrage bei Teichreportlesern ist das Ergebnis dieser Frage:

  • 36% Fadenalgen (grüner Teppich auf dem Teppich/zugewachsener Uferbereich)
  • 26% Schwebealgen (grünes Wasser)
  • 23% Schlamm (Ablagerungen auf dem Teichboden)

Sie sehen also, über 60% der Teichreport-Leser haben Probleme mit Algen. Deshalb steht diese Problematik im diesem Teichreport special im Mittelpunkt.


Profi-Tipps vom Teichwasser-Experten

Besonders stolz sind wir, dass es uns gelungen ist, Dipl.-Biologe Christian Homrighausen als Teichwasser-Experten für dieses Projekt zu gewinnen.

„Man kann gar nicht oft genug sagen, dass die Nährstoffbindung der Schlüssel zum langfristigen Erfolg bei der Algenvermeidung ist – bei Fadenalgen aber auch bei Schwebealgen. 

Das Vermeiden von Algenblüten ist der beste Weg lebensbedrohliche Probleme für die Teichbewohner im Keim zu ersticken.“

Porträt Dipl.- Biol. Christian Homrighausen >> hier klicken


Teichreporte jetzt gratis abholen

Holen Sie sich doch gleich die kostenlosen Teichreporte auf www.teichreport.de

Jürgen Saladin

Von „Kalle, dem Karpfen“, „politisch Halbgrünen“ und „einer 50 Liter Tonne“

Dies ist ein Gastbeitrag von Teichreportleser Bernd Gollers, vielbeschäftigter „freier Rentner“, wie er sich selbst bezeichnet, seit 20 Jahren Teichbesitzer (Naturteich, ca. 15 m³, kleiner Fischbesatz mit einheimischen Fischen)


Es wird endlich Zeit…. 

… dass ich mal meinen Dank sage !

Bernd Gollers

Liebe Gartenshop-Profis,

jahrelang war mit Beginn der warmen Jahreszeit unser Teich (5 x 6 m, ca. 15 m³ Wasser) nicht nur von Seerosen bedeckt, sondern auch grün. So grün, dass man weder Kalle (unseren fast 15 Jahre alten Karpfen), noch den Boden an den flacheren Stellen des Teiches sehen konnte

Der Teich von Bernd Gollers – Teilansicht

Alles war eine giftgrüne Brühe; es halfen weder Geheimtipps von ‚erfahrenen‘ Teichexperten, noch von politisch Halbgrünen, die das alles als ‚Biomasse‘ verstanden wissen wollten.

Dann habe ich mich intensiv mit Ihrem Teichreport befasst, insbesondere meine ‚Filteranlage‘ (sie besteht aus einem rd. 4 m langen Bachlauf aus 1-Meter-Segmenten, in die unterschiedlich tiefe Mulden eingearbeitet sind und die mir nun hervorragend als Auffangbehälter für Schwebstoffe dienen) sowie einer simplen 50-Liter-Tonne, die lediglich mit einer 2 cm dicken Schaumstoffmatte ausgelegt ist, die ich wöchentlich leicht ausspüle.

klares Wasser – ca 80 cm

Dann habe ich bei Ihnen den Lavaris-Startset bestellt und mich fast grammgenau an die Anweisungen gehalten (was mir manchmal ziemlich schwer fiel, denn in diesem Jahr ließ das Frühjahr – und damit wärmeres Wasser für den wirksamen Einsatz – seeeehr auf sich warten).

Bachlauf (Ausschnitt)

Das Ergebnis ist grandios !

Es ist, als hätte es nie grünes Wasser in unserem Teich gegeben.

Mein Enkelkinder begrüßen Kalle nun persönlich, denn nun können sie ihn in seiner vollen Größe bewundern.

Wir können selbst an der tiefsten Stelle (ca. 1.20 m) bis auf den Grund sehen und sind hellauf begeistert.

Selbst in den letzten sehr heißen Tagen (Wassertemperatur um die 22° C) nicht einmal der Anflug grünen Wassers.

Alles in allem – die Investition hat sich sehr gelohnt und ich kann nur jedem Teichfreund raten, Ihre professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dann klappt’s auch mit dem Wasser 😉

In diesem Sinne nochmals ein herzliches Danke !

Ihr Bernd Gollers


Ich danke Herrn Gollers für die schönen Bilder und seine Erlaubnis, diesen Beitrag in Teichreport’s Blog zu veröffentlichen.

 

Jürgen Saladin www.teichreport.de


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