Koi – Der König im Gartenteich – Interview mit Arno Pozar, Koi Experte über Ansprüche von Koi an Gartenteichanlage und Wasserqualität – Koi Info direkt vom Koi Experten und Herausgeber des Koi Magazin Midori

Ein gutes Filtersystem ist für einen Gartenteich unerlässlich. Zum Einen, wenn es um eine gute Teichwasserqualität geht, zum Anderen aber auch, um das biologische Gleichgewicht im Teich zu gewährleisten.

Bei Gartenteichen mit Fischbesatz steigen die Ansprüche dann noch einmal. Eine besonders beliebte Teichart stellt die höchsten Ansprüche: Der Koi-Teich!

Ein ausgewiesener Experte ist Arno Pozar, selbst ein stolzer Koi-Besitzer und Chefredakteur und Herausgeber des Magazins Midori, ein Fachmagazin für Koi, Teich- und Gartenkultur.

Arno Pozar gibt in diesem Experteninterview von Oase TV einen umfassenden Überblick über die Faszination Koi, über Herkunft, Haltung, insbesondere Ansprüche an Gartenteichanlage und Teichwasserqualität.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Frau Fischer:

Herr Pozar, verraten Sie und doch kurz: Woher kommt den der Koi ursprünglich und wie hat er seinen Weg hier zu uns nach Deutschland gefunden.

Antwort Arno Pozar:

Ursprünglich kommt der Koi aus Japan. Er fand zwar schon einmal Erwähnung vor etwa 2500 Jahren in China, aber danach verschwand er quasi wieder aus den Annalen und tauchte zwischen 1850 und 1900 wieder in Japan auf.

Dann war es ungefähr so um 1950, 1960, da kamen die ersten Koi nach Amerika und Europa, vor allem nach England. Von dort startete der Koi seinem Siegeszug auch bis nach Deutschland.

Frage Frau Fischer:

Wenn die Rede auf den Koi kommt, dann ist in der Fischhaltung häufig die Rede von der Königsdisziplin. Herr Pozar: Wie anspruchsvoll ist er denn nun wirklich der Koi?

Antwort Arno Pozar:

Wer einmal Koi live gesehen hat, weiß, welche Faszination von diesen Fischen ausgeht. Sie sind schon etwas Besonderes. Man spricht ja auch nicht umsonst vom „König der Gartenteiche“.

Und wie das mit Königen manchmal so ist, sie wollen auch ein spezielles Umfeld haben und das braucht der Koi natürlich auch.

Das heißt er braucht ein gewisses Teichvolumen von circa 15000 Liter – das ist so das Minimum – eine Mindestteichtiefe von 150 cm ist auch angebracht, denn es wird auch mal etwas kälter in unseren Breitengraden und so können sich die Koi gut zurück ziehen.

Damit ich aber lange Zeit Freunde an diesen edlen Tieren habe, muss ich natürlich auch dafür sorgen, daß das „Drumherum“ auch komplett passt.

Das heißt, ich muss dafür sorgen, daß die Teichhygiene gewährleistet ist, Das wiederum bedeutet, daß ich einen effizienten, effektiven Teichfilter benötige – und zwar dringend benötige.


interview oase tv koi experte arno pozar
Koi Experte Arno Pozar im Interview bei Oase TV


Frage Frau Fischer:

Ja, der Koi bleibt unbestritten ein ganz besonderer Fisch. Wenn ich jetzt als Anfänger auf die Idee komme, ich möchte gerne Fische für meinen Gartenteich, würden Sie sagen, ich kann durchaus mit dem Koi starten oder für den Anfänger dann doch lieber der Goldfisch?

Antwort Arno Pozar:

Naja, es ist so wie bei anderen Tierarten auch. Bevor man sich ein Tier anschafft, sollte man sich vorher informieren, um Fehler zu vermeiden.

Wenn man dies einmal getan hat, dann ist Koihaltung durchaus für jeden grundsätzlich machbar. Aber, wie gesagt, ich muss noch einmal wiederholen: Koi wachsen sehr schnell, fressen viel und man neigt auf Grund ihrer Schönheit leicht dazu sie zu sammeln.

Insofern muss man schon darauf achten, daß man dies auch alles erhalten kann, auch zukünftig und dafür Sorge trägt, daß die Koi auch gesund bleiben und dafür brauche ich eben eine passende Filtration.

Frage Frau Fischer:

Gut zu wissen: Koi sind theoretisch auch für Anfänger geeignet, aber Sie sagen es, die Anforderungen an den Gartenteich, an die Technik steigen. Können Sie uns hier noch etwas sagen zum wichtigen Thema Teichfilter?

Antwort Arno Pozar:

Wir machen es einmal ganz einfach. Teichfiltration teilt sich in zwei Bereiche: In die mechanische Filtration und in die biologische Filtration.

Bei der mechanischen Filtration sieht es so aus, daß sich Feststoffe, die sich im Teichwasser befinden über bestimmte Techniken herausgefiltert werden.

Bei der biologischen Filtration sieht es so aus, daß Bakterien dafür sorgen im Wasser gelöste Schadstoffe in ungiftige Stoffe umzuwandeln und abzubauen.

Frage Frau Fischer:

Das Filtersystem im Gartenteich hat also eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen. Sie haben einen speziellen Filter, den Oase ProfiClear Premium in Midori ausführlich getestet.

Sie sind zu dem Ergebnis gekommen: Absolut empfehlenswert. Was hat Sie zu diesem Ergebnis geführt?

Antwort Arno Pozar:

Ja. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Filter ist ein modulares System und besteht im Prinzip aus drei Teilen.

Der erste Teil ist die mechanische Filtereinheit. Dort wird die Trommelfilter-Technik eingesetzt. Das ist momentan das Nonplusultra der mechanischen Filtration.

Es können Feststoffe aus dem Teichwasser entfernt werden, die eine Größe von 0,06 mm haben. Das heißt, ich habe schon rein optisch gewährleistet, daß ich klares Teichwasser habe.

Klares Teichwasser heißt aber nicht gleichzeitig auch gesundes Wasser. Deswegen benötigt man zusätzlich die biologische Filtration.

Hier kommt bei diesem Oase Teichfilter eine sehr gute Technik zum Einsatz: Die Moving Bed Technologie. Das bedeutet, es befinden sich kleine Plastikteilchen in einem Behälter, die ständig in Bewegung gehalten werden.

Auf diesen Teilchen setzen sich die Bakterien ab und durch die Bewegung und durch die gleichzeitige Belüftung erhalten die Bakterien auch genügend Sauerstoff, so daß sie wachsen und die Schadstoffe abbauen können.

Den dritten Part finde ich persönlich ganz interessant, denn jeder Teich hat seine Eigenheiten. Im Frühjahr kann es durchaus einmal zu einer Schwebealgenblüte kommen. Diese Algenblüten bekämpft man sehr wirkungsvoll durch den Einsatz von UVC-Lampen.

Oase hat – ganz pifffig eigentlich – Halterungen angebracht, daß ich diese UVC-Teichleuchten problemlos einsetzen kann. Zusätzlich gibt es Halterungen und Einsätze, in die ich spezielle Filtermedien, die ab und zu einmal benötigt werden auch einsetzen kann.

Der Oase ProfiClear Premium ist in sich ein sehr schlüssiges, sehr durchdachtes, sehr logisches und letzten Endes auch ein sehr effizientes Filtersystem.


oase proficlear premium fuer koi teiche
Oase ProfiClear Premium – ideal für Koi Teiche


Antwort Arno Pozar:

Also ein Filtersystem, das man sich auf jeden Fall merken sollte. Sie können den Test mit allen Einzelheiten noch einmal nachlesen in der Zeitschrift Midori, aber auch auf der Internetseite von Oase TV.

Vielen Dank Herr Pozar für viele hilfreiche Informationen.

Fazit:

Bei einem Besatz mit Koi in Ihrem Gartenteich gibt es eine ganze Menge zu beachten.

Zentral wichtig, das zeigte auch wieder dieses Interview mit Koi Experte Arno Pozar, ist eine genau passende Teichfilteranlage für Ihren Gartenteich.

Jürgen Saladin

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Sauerstoffmangel im Gartenteich – Ursachen, Gefahren und Gegenmaßnahmen von Sauerstoffmangel in Teichen erläutert Diplom-Biologe Dr. Herbert Rehms im Experten-Interview bei Oase TV

Diplom-Biologe Dr. Herbert Rehms – Experte für Mikrobiologie, Biochemie und Wasseranalytik – gibt in diesem Experteninterview von Oase TV einen umfassenden Überblick über die Problematik von Sauerstoffmangel in einem Gartenteich

Insbesondere erklärt er Ursachen und Gefahren von Sauerstoffmangel in Teichen.

Ausführlich erläutert er Möglichkeiten, die Ihnen, als engagierten Teichbesitzer zur Verfügung stehen, um Ihren Gartenteich ganzjährig  mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff zu versorgen.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Frau Fischer:
Dr. Rehms, Sauerstoff ist für den Gartenteich ebenso wichtig wie für uns die Atemluft. Warum?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja, alle Organismen brauchen Sauerstoff. Wir nehmen den aus der Atemluft. Da ist er reichlich vorhanden. Etwa 30% der Luft besteht aus Sauerstoff.

Die Teichorganismen müssen den Sauerstoff aus dem Wasser nehmen. Da ist Sauerstoff aber eigentlich immer Mangelware – maximal 10 bis 12 Milligramm je nach Temperatur kann Wasser an Sauerstoff aufnehmen.

Dazu kommen noch große Schwankungen im Sauerstoffgehalt, dadurch daß Sauerstoff teilweise verbraucht wird und daß – beispielsweise durch grüne Pflanzen und Algen regelmäßig wieder Sauerstoff nachliefert wird.

Frage Frau Fischer:
Diese Produktion durch die grünen Pflanzen – reicht die schon schon aus für die Sauerstoffproduktion?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Nein, die reicht auf gar keinen Fall. Die Teichbepflanzung sorgt tagsüber hervorragend für die Sauerstoffproduktion. Dies kann dazu führen, daß Übergehalte von 150% bis 200 % Sauerstoff  im Wasser gemessen werden können.

Aber dies kann nur passieren, so lange es hell ist, also so lange wie die Algen und Pflanzen ausreichend Licht haben für ihre Photosynthese.

Nachts, wenn kein Licht vorhanden ist, fällt die Photosynthese komplett weg und auch diese Organismen brauchen jetzt Sauerstoff wie alle anderen.

Das kann dazu führen, daß am frühen Morgen beispielsweise nicht mehr ausreichend Sauerstoff da ist und es zu einem Fischsterben kommt.


interview oase tv algen im gartenteich dr. herbert rehms und juergen saladin
Dr. Herbert Rehms und Jürgen Saladin nach einem Vortrag
über mikrobiologische Vorgänge in einem Gartenteich


Frage Frau Fischer:
Spätestens da muß ich also aktiv werden. Wie kann ich denn als Teichbesitzer konkret sicher stellen, daß ausreichend Sauerstoff vorhanden ist?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Grundsätzlich sollte man schon bei der Anlage eines Gartenteiches darauf achten. Wenn ich beispielsweise Fische halten will, gehört es zu einer artgerechten Haltung dazu, daß das Wasser ständig mit Sauerstoff versorgt wird.

Das passiert auf zwei verschiedene Arten grundsätzlich. Das eine ist – wie bei einem OxyTex beispielsweise – daß Luft in das Wasser hinein gepumpt wird. Dadurch, daß das Wasser in viele kleine Bläschen zerschlagen wird, hat man eine große Austauschoberfläche und das Wasser wird ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Die andere Möglichkeit ist es, das Wasser an die Luft zu bringen. Dies passiert in Filtersystemen, über einen Bachlauf oder über eine Springbrunnenanlagen. Dadurch kann man dann über 24 Stunden am Tag für ausreichend Sauerstoffgehalt  sorgen.


interview oase tv algen im gartenteich
Dipl. Biologe Dr. Rehms im Interview bei Oase TV


Frage Frau Fischer:

Hat Sauerstoff in Wasser Besonderheiten, die ich als Teichbesitzer unbedingt kennen muß?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja, da gibt es ein paar ganz gemeine Sachen. Zum Beispiel ist die Wasserlöslichkeit von Sauerstoff im Wasser temperaturabhängig.

Kaltes Wasser kann relativ große Mengen Sauerstoff lösen. Je wärmer das Wasser wird, um so weniger Platz ist sozusagen für den Sauerstoff da.

Das Gemeine an dieser Sache ist folgendes: Je wärmer es wird, desto mehr Sauerstoff brauchen die Organismen. Der Stoffwechsel läuft dann auf Hochtouren und dann wird am meisten Sauerstoff verbraucht.

Also ist es im Sommer ganz wichtig, diese Belüftungsanlagen 24 Stunden Tag und Nacht laufen zu lassen und auch dafür zu sorgen, daß das Wasser nicht zu warm wird.

Fazit: Es gibt also auch beim Thema Sauerstoff im Gartenteich eine ganze Menge zu beachten. Als Teichbesitzer ist es wichtig zu wissen, daß alle Algen, also auch Grünalgen und Fadenalgen nachts Sauerstoff verbrauchen.

Übermäßige Algenbildung, insbesondere eine „Algenblüte“ im Frühjahr oder Sommer bringt die gesamte Teichbiologie in Gefahr. Dem gilt es vorzubeugen…

Jürgen Saladin

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Oase Testcenter – Blick hinter die Kulissen – Interview mit Director Marketing Frau Birgit Scheidler direkt in der Oase Testanlage in Hörstel

In der Oase Testanlage im Stammwerk der Oase GmbH in Hörstel wird die komplette Teichtechnik auf Herz und Nieren geprüft. Hier ein Blick „Hinter die Kulissen“ …

Oase TV Reporter Daniel Schulze Niehoff führt dieses Interview mit Director Marketing Oase Frau Birgit Scheidler direkt im Test-Center der Oase GmbH in Höstel-Riesenbeck.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Oase TV:
Wir befinden uns hier in der Oase Testanlage. Erklären Sie doch einmal etwas mehr dazu.

Antwort Frau Birgit Scheidler:
Ja, hier in der Testanlage werden unsere Produkte getestet in unterschiedlichen Jahreszeiten und auch in unterschiedlichen Situationen, um sicher zu stellen, daß Qualität und Funktionalität der Produkte absolut in Ordnung sind.


interview oase tv gartenteich testcenter oase gmbh hoerstel
Director Marketing Oase Frau Birgit Scheidler im Interview


Frage Oase TV:
Und die Oase Filter wirken sich auch direkt auf die Schwebealgen aus?

Antwort Frau Birgit Scheidler:
Ganz genau. Mit unseren Filtern verhindern wir, daß genau solche Situationen wie hier entstehen – ganz stark grünes Wasser mit sehr vielen Schwebealgen.

Insbesondere in den wärmeren Jahreszeiten, wenn kein Filter an den Teich angeschlossen ist, entsteht dieses grüne Wasser – sprich diese Schwebealgen.

Sie tragen letztendlich dazu bei, daß man Fische und Pflanzen nicht mehr sehen kann. Dies ist natürlich ein großes Ärgernis des Teichbesitzers.

Insofern gehört ein guter Filter an jeden Gartenteich. Wir wollen sich stellen, daß der Endverbraucher zu jeder Zeit Freude an seinem Teich und entsprechend schönem Wasser hat.

Oase TV:
Vielen Dank Frau Birgit Scheidler


interview oase tv gartenteich testcenter oase gmbh hoerstel durchlauffilter in aktion
Viele Produkte werden im Dauertest ständig überprüft…


Jürgen Saladin

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Sauerstoffmangel im Gartenteich – Erkennbar am Verhalten der Fische – Bei diesen 3 Verhaltensweisen sollten Sie sofort handeln

Sauerstoffmangel im Gartenteich ist ein häufig anzutreffender Zustand in einem Gartenteich. Gerade in den heißen Sommermonaten ist dies ein Problem, weil natürlich erwärmtes Teichwasser weniger Sauerstoff aufnehmen kann.

Da eine Sauerstoffunterversorgung oftmals verborgen bleibt, gehört sie zu den häufigsten Todesursachen bei unseren Pfleglingen im Gartenteich.

Sauerstoffmangel im Teich begünstigt Krankheiten

Aber auch schon ein zeitweilig auftretender Mangel an Sauerstoff begünstigt das Entstehen von Krankheiten aller Art, da die Tiere dadurch in ihrem Allgemeinzustand geschwächt werden.

Hinzu  kommt vielfach noch ein mangelnder Schadstoffabbau im biologisch arbeitenden Teichfilterfilter, da dieser ebenfalls Sauerstoff benötigt.



Folgende drei Verhaltensweisen deuten auf einen Sauerstoffmangel im Gartenteich hin:

Fische haben einen abgestuften Mechanismus zur Kompensation sinkender Sauerstoffwerte im Wasser.

Teichbesitzer mit Fischbesatz sollten Ihre Teichfische ständig im Blick haben und bei auffälligen Verhalten sofort handeln.

1. Beschleunigte Atmung

Zuerst wird das Volumen der Mundhöhle vergrößert durch Senken und Heben des Mundbodens. Das ist optisch aber noch nicht gut erkennbar.

Als nächster erhöht der Fisch die Atemfrequenz, um den niedrigen Sauerstoffgehalt auszugleichen. Dadurch wird allerdings auch der Stoffwechsel angeregt, weshalb mehr Sauerstoff benötigt wird.


 oase tv wissen sauerstoffmangel im gartenteich beschleunigte atmung
Kennzeichen 1: Beschleunigte Atmung


2. Unruhe der Tiere

Die Tiere werden unruhig und es kann jetzt auch zu Nahrungsverweigerung kommen.


 oase tv wissen sauerstoffmangel im gartenteich unruhe der fische
Kennzeichen 2: Unruhe der Tiere


3. Luftschnappen an der Wasseroberfläche

Gelingt den Fischen kein Ausgleich, steigen sie an die Wasseroberfläche und schnappen hier nach Luft.

Sie verlassen die oberen Teichschichten kaum noch.


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Kennzeichen 3: Luftschnappen an der Wasseroberfläche


Spätestens jetzt muss gehandelt werden, bevor die Fische apatisch werden und den Tod durch Ersticken finden.

Jürgen Saladin

Algen im Gartenteich – Ursachen und Bekämpfung von Fadenalgen und Schwebealgen im Gartenteich – Oase TV Experteninterview mit Tipps gegen grünes Wasser im Teich

Diplom-Biologe Dr. Herbert Rehms – Experte für Mikrobiologie, Biochemie und Wasseranalytik – gibt in diesem Experteninterview von Oase TV einen umfassenden Überblick über die Problematik von Fadenalgen, Grünalgen und Schwebealgen.

Insbesondere erklärt er, wie Sie, als engagierter Teichbesitzer Ihren Gartenteich vor der unerwünschten Massenvermehrung von Fadenalgen, Schwebe- und Grünalgen schützen können.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Frau Fischer:
Mit welcher Art von Algen muß ich in der Regel in meinem Gartenteich rechnen?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja, welche Art von Algen kann ich zwei Worten nicht beantworten, denn es gibt tausende verschiedener Arten von Algen, je nach Wasserzusammensetzung und Wasserqualität, die da entsprechend vorkommen.

Generell kann man die Algen einteilen in zwei große Gruppen. Das erste sind die Schwebealgen. Das sind mikroskopisch kleine Algen, die entsprechend ihrem Namen frei im Wasser schweben. Die sieht man gar nicht mit bloßen Auge.

Die führen nur dazu, daß das Wasser grasgrün wird und man die Fische letztendlich nicht mehr sehen kann.

Die zweite Gruppe sind die Fadenalgen. Die Fadenalgen wachsen auf festen Sedimenten, auf Steinen, auf Schläuchen, auf der Teichfolie und fallen dann dadurch auf, dass sie als meterlange Schnüre quer durch den Teich gehen und sich dadurch immer wieder den Unmut der Teichbesitzer zu ziehen.

Frage Frau Fischer:
Bei der Anlage eines Teiches ist die Planung sehr, sehr wichtig – insbesondere die Lage des Gartenteiches. Was heißt dies im Hinblick auf Algen?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Algen sind Sonnenkinder. Je mehr Sonne ein Teich abbekommt, um so mehr können Algen wachsen. Algen wachsen mit Sonnenenergie, deshalb ist es wichtig, den Teich halbschattig anzulegen.

Eine gewisse Besonnung ist notwendig, damit das Wasser etwas wärmer wird und es den anderen Tieren auch gut geht – aber zuviel führt eben zu extensivem Algenwachtum.

Gleichzeitig sollte aber auch vermieden werden den Gartenteich unter großen Bäumen anzulegen, die als Schattenspender dienen sollen. Hier könnte viel Laub in den Teich fallen und das führt dann wiederum zu Nährstoffproblemen.

Wichtig ist aber auch, daß der Teich ausreichend tief angelegt wird. Am besten mit einer Tiefe von 1,5 Meter bis 2 Meter, weil nur dann das Wasservolumen so groß ist, daß das Teichwasser sich nicht übermäßig erwärmt und auch wirklich ein biologisches Gleichgewicht ausbilden kann.


interview oase tv algen im gartenteich teichbild klares wasser
So soll es sein: klares Wasser ohne Algen


Frage Frau Fischer:
Welche weiteren Fehler lassen sich denn vermeiden?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Ja wichtigste ist eigentlich, daß vermieden wird, daß Wasser von außen in den Teich reinfließt. Der häufigste Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist, daß der Teich an der tiefsten Stelle des Gartens angelegt wird – mitten im Rasen beispielsweise.

Ist der Teich fertiggestellt und eingerichtet, wird der umliegende Rasen entsprechend gedüngt. Diese Dünger sind wasserlöslich und beim nächsten Regenschauer kommt der ganze Dünger von oben in den Teich rein.

Die Algen benötigen die selben Nährstoffe, wie das Gras des Rasens und ruckzuck ist der Teich so grün, wie der Teichbesitzer seinen Rasen gerne hätte.

Frage Frau Fischer:
Von welcher Art von Teichen sprechen wir hier. Geht es um Teiche mit Fischbesatz, ohne Fischbesatz oder um beide Arten?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Nun – das sind generelle Probleme, unabhängig ob Fischbesatz drin ist oder nicht. Aber bei Fischbesatz muß man natürlich beachten, daß man eine Vorsorgepflicht hat für die Fische.

Die Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Dadurch, daß Fische den Teich durch ihre Ausscheidungen und das Futter entsprechend belasten und ständig Sauerstoff benötigen ist es ganz wichtig, daß Fische in einem Teich gehalten werden, wo Sauerstoffzufuhr durch eine entsprechende Wasserumwälzung und Filtertechnik 24 Stunden am Tag gewährleistet ist.


interview oase tv algen im gartenteich
Dipl. Biologe Dr. Rehms im Interview bei Oase TV


Frage Frau Fischer:
Sie haben jetzt einige präventive Maßnahmen genannt. Aber stellen wir uns einmal vor, ich gehe in meinen Garten, schau auf meinen Teich – und da sind sie schon, die Algen. Was tue ich denn dann?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Wenn die Algen anfangen mich zu stören, bin ich zur Handlung gezwungen. Das erste bei grünem Teichwasser ist die Installation einer entsprechenden Filteranlage. Damit lassen sich Schwebealgen heute problemlos im Griff behalten.

Das zweite Problem sind die Fadenalgen. Die kommen sozusagen als Folge einer vernünftigen Filtertechnik. Fadenalgen brauchen eine gute Wasserqualität und klares Wasser, um wachsen zu können.

Aber Sie führen dadurch, daß sie optisch so unschön aussehen und als meterlange Schnüre quer durch den Teich gehen, einfach dazu, daß man sie nicht haben will.

Dann bleibt nur die Fadenalgen mechanisch abfischen oder durch Einsatz entsprechender Biozide dieses Algen zu bekämpfen. Es gibt Produkte mit Aktiv-Sauerstoff, die sehr schonend die Fadenalgen abtöten.

Es gibt allerdings auch Produkte, die Schwermetalle enthalten, wie zum Beispiel Kupfersulfad, die neben den Algen auch die Filterbiologie abtöten können. Diese Produkte sollte man nicht einsetzen.

Frage Frau Fischer:
Wenn ich mich entschieden habe zu Handeln. Heißt dann „Einmal entfernt – immer entfernt“ – oder muss ich dann mehrmals ran?

Antwort Dr. Herbert Rehms:
Das trifft zu auf die Schwebealgen. Wenn ich eine vernünftige Filteranlage installiert habe, kann ich die Schwebealgen immer auf einem Niveau halten, wo sie nicht stören.

Das trifft nicht zu auf die Fadenalgen. Die Fadenalgen wachsen grundsätzlich da, wo Nährstoffe vorhanden sind.

Das ist wie Unkraut jäten im Garten – wenn es zu viel wird, muss ich da ran und die Fadenalgen wieder entfernen.

Frage Frau Fischer:
Das heißt: Man muss Einiges bedenken, man muss Einiges tun – aber es ist kein unlösbares Problem?

Antwort Dr. Herbert Rehms:

Nein – ein Teich ist eigentlich ein ständiger Quell der Freude. Man muss sich ab und an auch ein bisschen darum kümmern…

Jürgen Saladin

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Gartenteich im Winter – Teichbiologie bei Kälte und Frost – Oase TV Experteninterview mit hilfreichen Tipps für Gartenteichbesitzer

Oase Produktmanager für Filter- und Wasserqualität Boris Klotz steht in diesem Experteninterview von Oase TV Rede und Antwort zu dem Thema „Der Gartenteich im Winter“.

Insbesondere erklärt er Veränderungen der Teichbiologie im Winter und welche Auswirkungen dies im einzelnen auf den Fischbesatz hat.



Das komplette Interview zum Nachlesen:

Frage Frau Fischer:
Was sind Veränderungen, die rund um den Gartenteich vonstattengehen, wenn sich erste Eisschichten auf der Teichoberfläche bilden?

Antwort Boris Klotz:
Generell kommt der Teich über den Winter zur Ruhe. Die biologischen Abbauprozesse laufen stark verlangsamt ab, Pflanzen stellen das Wachstum ein oder sterben ganz ab und die Tiere ziehen sich in tiefere Regionen zurück und bewegen sich entsprechend kaum noch.

Ein weitverbreiteter Irrtum ist allerdings, daß Mikroorganismen über den Winter komplett absterben. Die Stoffwechselprozesse arbeiten sehr, sehr verlangsamt, aber sie sind dennoch vorhanden. Jeder, der schon einmal verdorbene Lebensmittel aus dem Kühlschrank geräumt hat, kann dies bestätigen.

Entsprechend heißt dies, daß im Winter auch Faulgase produziert werden und auch Sauerstoff verbraucht wird.

Frage Frau Fischer:

Wie verhalten sich denn die Fische in den kalten Tagen am Gartenteich?

Antwort Boris Klotz:
Fische halten keinen Winterschlaf, aber sie gehen dennoch in eine „Winterruhe“ über. Dies bedeutet, sie ziehen sich in tiefere Wasserregionen zurück, die Atmung wird entsprechend flacher und die Bewegungen werden auf ein Minimum reduziert.

Eine Ausnahme sind dabei Störe. Die müssen für ihre Atmung ständig schwimmen, sie tun es zwar deutlich langsamer, aber sie müssen sich ständig bewegen.

Generell nehmen die Fische aber trotzdem noch Nahrung auf. Einmal die Woche kann man – aber bitte sehr, sehr sparsam – etwas Sinkfutter zugeben.



Oase Produktmanager Boris Klotz im Interview bei Oase TV


Frage Frau Fischer:

Wo liegen denn ganz spezielle Gefahren für den Fischbesatz im Winter?

Antwort Boris Klotz:
Ja, da gibt es leider eine ganze Menge.

Der erste Punkt ist, daß Die Fische mindestens eine Wassertemperatur von 4 Grad Celsius benötigen. Wenn die Temperatur darunter sinken würde, können sich sogar Eiskristalle in den Kiemen bilden, woran die Tiere tatsächlich auch sterben können.

Die Natur hat dafür einen natürlichen Schutzmechanismus entwickelt. Es gibt die sogenannte „Dichte-Anomalie des Wassers“. Dies bedeutet, dass Wasser mit 4 Grad Celsius die höchste Dichte hat und dementsprechend nach unten sinkt. Das heißt ab einer Tiefe von 1,5 Meter bildet sich eine natürliche Schutzschicht mit 4 Grad Celsius aus – völlig egal wie kalt es draußen ist und wie dick die Eisschicht ist.

Im Gartenteich heißt dies, daß er mindestens 1,5 Meter Tiefe haben sollte. Bleibt die Filteranlage über den Winter in Betrieb, sollte die Pumpe höher gesetzt werden oder Bodenabläufe geschlossen werden.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist, daß der Teich durch eine Eisschicht komplett gegenüber der Atmosphäre isoliert ist. Das bedeutet, daß schädliche Faulgase, wie etwa Schwefelwasserstoff, nicht entweichen können und Sauerstoff im Gegenzug nicht in den Teich kommen kann.

In einem natürlichen See ist das alles kein Problem, da dieser deutlich mehr Wasser hat. In einem Gartenteich sollte man unbedingt dafür sorgen, daß man eine kleine Stelle eisfrei hält, damit die Gas entsprechend ausgetauscht werden können.

Der dritte wichtige Punkt ist die Winterruhe der Fische. Das heißt, wenn Kinder auf der zugefrorenen Eisfläche spielen oder ein gutgemeintes Aufhacken der Eisfläche gemacht wird, kann dies wirklich fatale Folgen haben. Die Fische werden aufgeschreckt, die Stoffwechsel fahren rapide nach oben und dadurch kann es zu Fischsterben kommen.

Frage Frau Fischer:

Wie sehen den die klassischen Vorbereitungen für den Winter aus?

Antwort Boris Klotz:
Bereits im Herbst wird der Grundstein gelegt für die sichere Überwinterung der Tiere. Abgestorbenes Pflanzenmaterial sollte entfernt und die Teichpflanzen zurückgeschnitten werden.

Der Teichgrund sollte mit einem Pondovac Teichschlammsauger abgesaugt werden, damit im Winter keine Faulgase entstehen können.

Der Teichbesitzer sollte weiterhin darauf achten, daß die Fische entsprechend konditioniert werden. Also im Herbst schon einmal prüfen, ob die Tiere Erkrankungen haben, wie etwa Parasitenbefall, damit man noch rechtzeitig vor dem Winter reagieren kann.

Man kann eine kleine Kur machen mit den Tieren, wobei Vitamine zugeführt werden und Wunden behandelt werden.

Ganz wichtig ist es die Wasserqualität noch einmal zu überprüfen.



Frage Frau Fischer:

Wie bietet Oase seinen Kunden an, um eine komplettes Zufrieren der Eisfläche zu verhindern?

Antwort Boris Klotz:
Nur die wenigsten Teichbesitzer haben die Möglichkeit ihren Teich komplett abzudecken, um das Zufrieren zu verhindern. Wir bieten technisch eine Lösung.

Mit unseren Icefree 20 haben wir schon seit längerem einen Eisfreihalter im Sortiment, der mittels einer kleinen Pumpe das Tiefenwasser ausnutzt und an die Oberfläche fördert. Dadurch verhindert man das komplette Zufrieren des Teiches. Dies funktioniert aber nur bei tieferen Teichen.

Aktuell haben wir mit dem Icefree Thermo einen Eisfreihalter im Sortiment, der ein aktives Heizelement integriert hat. Das heißt, es wird aktiv geheizt.

Das größere Modell Icefree Thermo 330 besitzt zusätzlich einen integrierten Frostwächter, der das Gerät nur dann aktiviert, wenn tatsächlich auch Frostgefahr besteht. Das hilft natürlich auch Energie zu sparen.

Jürgen Saladin

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Oase TV Magazin – Die zweite Ausgabe des einzigen TV-Magazins rund um das Thema Gartenteich ist online – Highlight: Oase vor Ort – Besuch im Test-Center in Hörstel

Oase TV – Das Magazin, dass sich gezielt an Teichliebhaber richtet, erlebte bereits bei der ersten Ausgabe Zuschauerzahlen, die die vorherigen Erwartungen deutlich übertrafen.

>> Hier Klicken zum Blogartikel zur ersten Sendung von Oase TV

Jetzt steht die zweite Ausgabe mit saisonal aktuellen Themen und Tipps im Internet zur Verfügung.

Hier die Themen und die Direkt-Links

In der zweiten Sendung geht es wieder um sehr interessante Themen, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.

Die Links führen direkt zu den Beiträgen.


1. Beitrag: Experten-Interview – Sauerstoffmangel

Sauerstoffunterversorgung: Interview mit Dr. Herbert Rehms, Experte für Mikrobiologie, Biochemie, Wasseranalyse und Botanik.

>> Direkt zum Interview „Sauerstoffmangel im Teich“


2. Beitrag: Oase Wissen – Atemnot in Teich

Erkennen Sie schnell erste Anzeichen von Problemen im Gartenteich.

>> Direkt zum Beitrag „Atemnot im Teich“


3. Beitrag: Oase vor Ort – Im Oase Test-Center in Hörstel

Welche Risiken jeder Teichbesitzer kennen muss und welche Algenart Sie besonders im Auge behalten sollten. Außenreporter Daniel Schulze Niehoff im OASE Testcenter in Hörstel.

>> Direkt zum Beitrag „Im Oase Test-Center in Hörstel“


4. Beitrag: Teichfilter und Ihre Einsatzgebiete

„Teichfilter und ihre Einsatzgebiete“. Wir geben einen Überblick.

>> Direkt zum Beitrag „Teichfilter und Ihre Einsatzgebiete“


5. Beitrag: Produktinnovationen 2012

»AquaMax Eco Premiu – Geniessen Sie Ihren Teich – vergessen Sie hohe Stromkosten! Entdecken Sie die neue Generation Filter- und Bachlaufpumpen.

>> Direkt zum Beitrag „Produktinnovationen 2012“


Blick hinter die Kulissen

Sehr interessant ist vor allem der Beitrag direkt aus dem Testgelände in Hörstel. Das Testgelände liegt direkt am Dortmund-Ems-Kanal.

Weitere Einblicke erhalten Sie in dem Blogartikel von meinem Besuch der Hausmesse von Oase.

>> Zum Artikel „Oase Living Water – Hausmesse von Oase Pumpen Hörstel“


Reporter Daniel Schulze Niehoff im OASE Testcenter in Hörstel


Komplette Sendung

Die zweite Sendung dauert etwas über 20 Minuten und liefert wieder sehr schöne Beiträge mit vielen Tipps für Teichliebhaber.

>> Hier klicken, um die ganze Sendung anzuschauen

Jürgen Saladin