Den Gartenteich mit exotischen Pflanzen verschönern – Teichpflanzen für die optische Aufwertung Ihres Gartenteichs, die Ihr Nachbar nicht hat…

Ein Gartenteich ist weit mehr als eine geschmackvolle Bereicherung des Gartens. Wichtig ist nicht nur die Größe und Form des Gewässers, sondern natürlich auch die Bepflanzung.

Einheimische Pflanzen sind nicht nur winterhart, sie werden auch in einer großen Vielfalt angeboten.

Die Teichbepflanzung von Gartenteichen ähnelt sich oft

Ihr einziger Nachteil ist, dass praktisch jeder Gartenteicheigner ähnliche Teichpflanzen rund um das Gewässer oder in der Uferzone anpflanzt.

Selbst, wer auf eine ausgedehnte Sumpfzone setzt, wird die ausgewählten Exemplare vermutlich auch beim Nachbarn entdecken können.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie sich für exotische Pflanzen entscheiden – ein Geheimtipp für Individualisten.

Exotisches für die verschiedenen Uferzonen des Gartenteichs

Viele Wasser- und Uferpflanzen, die bei uns in der Regel nicht heimisch sind, können – zumindest im Sommer – dennoch unseren Gartenteich bereichern.

Einfach zauberhaft anzusehen ist zum Beispiel die Lotosblume, das Brasilianische Tausendblatt, die Wasserhyazinthe oder der Wassermohn.

Wichtig vor der Anschaffung ist es, sich einen Platz für die Überwinterung zu überlegen. Eventuell sind ein Aquarium oder ein großes Wasserbecken wie eine Wanne für die Überwinterung geeignet.

Sehr viel einfacher ist da der Kauf der exotischen Pflanzen. Ausführliche Infos dazu erhalten Sie unter www.blumenversand24.com.


Teichpflanzen für die Uferzone – Einige Tipps in diesem Video:


Tropische Pflanzen im Internet bestellen?

Exotische Pflanzen online zu erwerben ist trotz der zahlreichen Blumenhändler im Web nicht ganz einfach.

Das Angebot an außergewöhnlichen Wasser- oder Uferpflanzen für den eigenen Gartenteich ist bei den großen Versandhändlern nicht sehr breit gefächert.

Hilfreicher sind da spezielle Shops, die sich auf tropische Arten spezialisiert haben.

Erfahrung im Teichpflanzen-Versand

Bei der Auswahl des Online-Anbieters sollte man vor allem auf dessen Erfahrung im Versand von Teichpflanzen, die es feucht mögen, achten, denn die eine oder andere Wasserpflanze muss auch während des Transports feucht bleiben.

Übringens – viele der Exoten lassen sich auch mithilfe von Samen leicht selbst ziehen, hierzu zählt beispielsweise das Zyperngras oder die zweijährige Wasserähre.

Natürlich kann man die Samen ebenfalls im Versandhandel erwerben.

Jürgen Saladin

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Tannenwedel, Pfeilkraut, Hechtkraut, Schwanenblume, Zyperngras, Seekanne, Wasserknöterich und Wasserhahnenfuß – Pflanzen für die Flachwasserzone eines Gartenteichs – Ein Gastbeitrag mit Pflanztipps

Die Flachwasserzone reicht im See vom Ufer bis zur Halde, wo der Boden dann steil zum Seegrund hin abfällt. 

Wobei der Begriff Flachwasserzone untertrieben ist: An der Halde können es schon einmal mehrere Meter Tiefe sein.

Kleinere Dimensionen im Gartenteich

Im Gartenteich spielt sich das alles zwangsläufig in viel kleineren Dimensionen ab. Da reicht die Wassertiefe von 20 bis 60cm und fällt dann steil bis auf den Teichgrund in 90cm Tiefe und mehr ab.

Auch wenn die dicht bepflanzte Flachwasserzone rund um den Gartenteich nicht mehr als 50cm Breite ausmacht, so erfüllt sie doch zahlreiche Funktionen für den Lebensraum Teich:

  • Ihre Pflanzen stabilisieren mit ihren kräftigen Wurzeln das Uferprofil

  • sie entziehen dem Wasser viele Nährstoffe

  • verhindern damit eine Massenvermehrung von Algen

  • und klären das Teichwasser.

Fische, Amphibien und Kleinlebewesen finden hier Versteckmöglichkeiten, Haftlaichern dienen sie zur Eiablage.


Blick auf einen natürlich und harmonisch gestalteten Gartenteich

(Foto: Matthias Wilke, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d/Gartenteich.jpg

Röhrichtpflanzen und Schwimmblattpflanzen

Die Flachwasserzone wird vom Ufer her mit Röhrichtpflanzen besiedelt. Zur Gewässermitte hin schließen sich die Schwimmblattpflanzen an. 

Gemeinsam ist beiden, dass sie mit ihren Wurzeln im schlammig-sandigen Untergrund wurzeln und mit ihren Stängeln und Blättern mindestens bis zur Wasseroberfläche und darüber hinaus reichen. 

Pflanzkörbe verwenden

Unter den Röhrichtpflanzen sind besonders die klein bleibenden Rohrkolbenarten geeignet. Sie haben aber ein kriechendes Rhizom, mit dem sie sich bald flächendeckend in der Flachwasserzone und darüber hinaus ausbreiten würden. 

Daher setzt man sie nicht direkt in den Teichboden, sondern in einen Pflanzkorb, der mit einem Gemisch aus Teicherde und Kies gefüllt ist. So kann man sie leichter in Zaum halten. 

Zyerngras ist nicht winterfest

Auch Papyrus und Zyperngras setzt man in Pflanzkörbe, denn die prachtvollen exotischen Gräser sind nicht winterfest und müssen im Spätherbst ins Winterquartier umgesiedelt werden. 

Gemeinsam ist diesen Röhrichtpflanzen, dass ihre Stängel Kanäle und Hohlräume haben, in denen sie atmosphärische Luft, Sauerstoff und Kohlendioxid von den Blättern bis in die Wurzeln leiten. 

Daher ist es für sie relativ egal, ob sie in 20 oder 60cm Wassertiefe wachsen. Sie sind als Wasserstandschwankungen hervorragend angepasst. 

Tannenwedel, Pfeilkraut, Hechtkraut und Schwanenblume

Richtung Teichmitte folgen auf die Röhrichtpflanzen einige der schönsten Teichpflanzen, die mit ihren markanten Blattformen und leuchtenden Blüten wesentlich zum Flair des Gartenteichs beitragen: 

  • Der Tannenwedel, der mit seinen leuchtend grünen Trieben weit über die Wasseroberfläche hinauswächst

  • das Pfeilkraut mit seinen lanzenförmigen Blättern

  • das Hechtkraut mit leuchtend blauen Blüten und 

  • die Schwanenblumen mit zartrosa blühenden Dolden, um nur einige der schönsten Vertreter zu nennen. 

Seekanne, Wasserknöterich und Wasserhahnenfuß

Sie werden schließlich von Schwimmblattpflanzen abgelöst, deren Blätter sich auf der Wasseroberfläche ausbreiten. 

Dazu gehören zahlreiche Laichkrautarten, die Seekanne, der Wasserknöterich und der Wasserhahnfuß. 

Schließlich treibt der Wind auch einige kleinere Schwimmpflanzen wie die Wasser- und Teichlinsen, den Schwimm- und den Algenfarn in die Flachwasserzone. 

Hier sammeln sie sich zwischen den aus dem Wasser ragenden Stängeln und Trieben der Wasser- und Sumpfpflanzen.

Tipp: Am Sitzplatz Flachwasserzone unbepflanzt lassen

Um das Teichleben vom Sitzplatz aus ungestört beobachten zu können, lässt man die Flachwasserzone im Vordergrund unbepflanzt oder verzichtet dort ganz auf den Flachwasserbereich. 

Hält man Goldfische, Kois oder andere Zierfische im Teich, dann kann man sie hier gut anfüttern und sie werden bald zutraulich und handzahm. 

Am gegenüberliegenden Ufer wird die die Flachwasserzone dagegen dicht bepflanzt. 

In den Hintergrund in Ufernähe kommen die hohen Röhrichtpflanzen, davor die über die Wasseroberfläche hinaus wachsenden mittelhohen Pflanzen und davor schließlich die Schwimmblattpflanzen. 

Seerosen in der Teichmitte

Die Teichmitte bleibt bis auf ein oder zwei Seerosen frei. 

Die seitlichen Flachwasserbereiche werden nur mit knapp aus dem Wasser ragenden Wasser- und Sumpfpflanzen bestückt, die landeinwärts von Pflanzen der Uferrandzone abgelöst werden. 

Durch diese Staffelung gewinnt der Teich an räumlicher Tiefe.


Ich danke der Redaktion von gartenteich-ratgeber.com für diesen interessanten Gastbeitrag.

Jürgen Saladin

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Für Teiche gibt es spezielle Teichbodensubstrate, deren Zusammensetzung in idealer Weise für den Einsatz in einem Teich angepasst ist. Wenn Sie Ihre Uferbereiche des Teiches bepflanzen wollen, sollten Sie solche Teicherden benutzen.

Jürgen Saladin
www.teichreport.de


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